Am letzten Tag des Winter-Transferfensters droht dem FC Schalke 04 Stress pur. Der geplante Wechsel von Moussa Sylla zum New York City FC steht plötzlich auf der Kippe. Nach SPORT1-Informationen sollen beim Medizincheck kleinere gesundheitliche Bedenken aufgetaucht sein. Zuvor hatten Sky und Bild darüber berichtet.
Schalke-Transfer droht am Deadline Day zu platzen
Schalke-Transfer droht zu platzen
Für die Knappen ist das nur schwer nachvollziehbar. In Gelsenkirchen sind die Bosse überzeugt, dass der MLS-Klub lediglich versucht, die Ablösesumme zu drücken. Schließlich schien längst alles geklärt: Vor über einer Woche hatten sich beide Seiten auf eine feste Ablösesumme von sechs Millionen Euro geeinigt, dazu sollten bis zu eine Million Euro an Boni kommen.
Doch nun die überraschende Kehrtwende: New York will offenbar nur noch eine Leihe, ohne Kaufoption und ohne die zuvor vereinbarte Millionensumme. Ganz anderer Meinung sind die Ärzte der Königsblauen. Aus ihrer Sicht gibt es medizinisch keinen Grund, den Transfer zu stoppen. Der 26 Jahre alte Angreifer, dessen Vertrag auf Schalke noch bis 2028 läuft, sei demnach kerngesund.
Schalke: Sylla-Ablöse war schon einkalkuliert
Für den Zweitligisten wäre ein geplatzter Deal ein harter Rückschlag. Denn mit dem Verkaufserlös hatte der Klub bereits geplant. Besonders brisant: Der jüngste Transfer von Dejan Ljubicic von Dinamo Zagreb (rund 750.000 Euro Ablöse inklusive Boni) war schon anteilig mit Syllas Transfererlös kalkuliert. Jetzt könnte den Schalkern dieses Geld flöten gehen.
Ein endgültiges Platzen des Sylla-Deals ist zwar noch nicht besiegelt – möglicherweise steht aber eine Neuverhandlung der Ablöse bevor. Turbulent dürfte der Deadline Day ohnehin bleiben: Unter anderem sollen Mittelfeldspieler Adil Aouchiche aus Sunderland sowie ein weiterer Stürmer noch kommen.