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NBA: Historische One-Man-Show von Jimmy Butler - macht er Miami Heat zum Meister?

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NBA: Historische One-Man-Show von Jimmy Butler - macht er Miami Heat zum Meister?

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Butler historisch - und titelreif?

Butler historisch - und titelreif?

Jimmy Butler wendet mit 47 Punkten das drohende Aus der Heat bei den Boston Celtics ab - und weckt Erinnerungen an LeBron James‘ erstes Meisterjahr.
Jimmy Butler von den Miami Heat war der überraggende Mann in Spiel 6 gegen die Boston Celtics
Jimmy Butler von den Miami Heat war der überraggende Mann in Spiel 6 gegen die Boston Celtics
© Imago
. SPORT1
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von SPORT1

Daniel Theis und die Boston Celtics zittern wieder um ihr Ticket ums NBA-Finale - denn ein alles überragender Jimmy Butler hat die Halbfinal-Serie für die Miami Heat offen gehalten und Spiel 7 erzwungen! (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Mit 47 Punkten wuchs der in den Playoffs mehrfach von Knieproblemen heimgesuchte Butler über sich hinaus und führte die Heat zu einem 111:103-Auswärtssieg. In der Nacht zum Montag hat der dreimalige Meister Miami es nun vor heimischer Kulisse selbst in der Hand.

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„Jeder hat uns abgeschrieben, jeder dachte, dass die Serie schon vorbei sei. Mehr Motivation haben wir gar nicht gebraucht“, brachte es Miamis Center Bam Adebayo auf den Punkt, obwohl er selbst fast gar nicht auf dem Scoreboard landete. Neben seinen sechs Zählern, schnappte sich Adebayo aber neun Rebounds und gab in der Defense als Rim Protector den Ton an.

Jimmy Butler toppt auch LeBron James

Seine 47 Punkte waren nicht nur sein Karriere-Bestwert in den Playoffs, sondern auch ein Wert, den in der gesamten NBA-Geschichte vorher nur sechsmal von Spielern erreicht wurde, die sich gegen ein drohendes Endrunden-Aus stemmen mussten. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Butler bewegt sich in dieser Statistik nun in einer Ahnen-Reihe mit Legenden wie Elgin Baylor (61 Punkte gegen Boston 1962) und dem ewigen NBA-Top-Scorer Wilt Chamberlain (dreimal über 50). Er übertraf auch einen Auftritt, der in Miami in besonderer Erinnerung ist: In den Conference Finals 2012 wendete LeBron James mit 45 Punkten ebenfalls das drohende Aus gegen Boston ab - und führte die Heat dann gegen Oklahoma City zu seinem ersten NBA-Titel.

Teamkollege Kyle Lowry, mit einem Null-Punkte-Spiel in Partie 5 eine der tragischen Helden, adelte Butlers Vorstellung als „f***ing incredible“: „Ich habe mit einigen der größten Spieler zusammengespielt, er ist einer der besten.“ Veteran Lowry - Kapitän der Meistermannschaft der Toronto Raptors mit Kawhi Leonard 2019 - kann dank Butler wieder von seinem zweiten Titel träumen. Für den 32 Jahre alten Butler wäre die Meisterschaft die Karriere-Krönung.

Daniel Theis bei Boston Celtics nicht eingesetzt

Selbst Celtics-Trainer Ime Udoka fand nur lobende Worte für den Small Forward: „Wir haben nicht die Leidenschaft an den Tag gelegt, wie es Jimmy Butler auf der Gegenseite getan hat. Er hat das Heft in die Hand genommen und ist immer wieder zum Korb für einfache Punkte gekommen.“

Bester Werfer bei Boston war Top-Star Jayson Tatum mit 30 Punkten, der deutsche Nationalspieler Theis wurde diesmal nicht eingesetzt. „Wir sind frustriert, aber wenn es leicht wäre, dann wären es wohl nicht wir. Wir werden jetzt nach Miami fliegen und versuchen, diesen einen Sieg zu holen“, gab sich Celtics-Guard Derrick White noch nicht geschlagen.

Der Sieger des siebten Spiels trifft in den NBA Finals auf die gegen die Dallas Mavericks siegreichen Golden State Warriors um Steph Curry.

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