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NBA: Miami Heat erneut historisch schwach und vor dem Aus

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NBA: Miami Heat erneut historisch schwach und vor dem Aus

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Historisch schwach: Miami vor Aus

Historisch schwach: Miami vor Aus

Daniel Theis steht mit den Boston Celtics vor dem Finaleinzug in der NBA - weil mehrere Schlüsselakteure des dreimaligen Meisters Miami Heat weiter völlig von der Rolle sind.
Kyle Lowry legte bei den Miami Heat ein Null-Punkte-Spiel hin
Kyle Lowry legte bei den Miami Heat ein Null-Punkte-Spiel hin
© Imago
SID
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von SID

Basketball-Nationalspieler Daniel Theis steht mit den Boston Celtics dicht vor dem Einzug ins Finale der NBA - und der dreimalige Meister Miami Heat nach einem erneuten historischen Minusrekord vor dem Aus.

Rekordmeister Boston gewann Spiel fünf in Miami dank einer starken zweiten Halbzeit mit 93:80 und ging damit in der Best-of-seven-Serie mit 3:2 in Führung.

Guard-Duo der Miami Heat historisch schwach

Bei den Heat - deren Starting Five in Spiel 4 die schlechteste Punkte-Ausbeute seit 50 Jahren erzielte - waren erneut mehrere Schlüsselspieler völlig von der Rolle.

Die beiden Guards Kyle Lowry und Max Strus trafen jeweils keinen einzigen Wurf aus dem Feld, bei insgesamt 15 Versuchen. So schwach war seit Beginn der Statistik-Aufzeichnung 1970 kein Aufbau-Duo, das in ein Playoff-Spiel gestartet ist.

Lowry - der komplett ohne Punkte blieb - und Strus (vier Zähler durch Freiwürfe) waren bereits in Spiel 4 mit ihrem Team untergegangen, die kombinierte Horror-Bilanz des Backcourts in den vergangenen beiden Spielen: 28 Wurfversuche aus dem Feld, 27 Fehlwürfe.

Theis saß über die komplette Spielzeit auf der Bank und blieb erstmals in der Serie ohne Einsatzzeit. Matchwinner für Boston war Topstar Jason Tatum mit 22 Punkten, zwölf Rebounds sowie neun Assists, Jalen Brown sammelte als bester Werfer 25 Zähler. „Wir dürfen nicht denken, dass es vorbei ist“, sagte Tatum: „Die Aufgabe ist noch nicht erledigt.“

Celtics auf den Spuren von Larry Bird und Legenden-Trio?

Für die Celtics wäre es der erste Finaleinzug seit 2010, ihren 17. und bislang letzten Meistertitel holten sie 2008. Das frühere Team der Ikone Larry Bird war damals angeführt worden von Kevin Garnett, Ray Allen und Paul Pierce. Danach stand im Osten immer wieder Miami im Weg, als dort LeBron James, Dwyane Wade und Co. noch ihr Superteam bildeten. (HINTERGRUND: NBA-Legendentrio Garnett, Pierce und Allen nach langem Streit versöhnt)

In der Serie gegen Miami drehten die Erben einen 1:2-Rückstand, zuvor schalteten sie Titelverteidiger Milwaukee Bucks aus. „Das ist eine große Chance“, sagte Brown: „Wir haben die Möglichkeit, etwas Besonderes zu schaffen.“ Bester Werfer der Heat war Bam Adebayo mit 18 Zählern.

Im Heimspiel am Freitag haben die Celtics somit den ersten Matchball im Finale der Eastern Conference, eine entscheidende siebte Partie fände am Sonntag wieder in Miami statt.

Den zweiten Endspielteilnehmer ermitteln im Westen die Dallas Mavericks mit dem deutschen Nationalspieler Maximilian Kleber sowie die Golden State Warriors. Die Warriors hatten dank eines Vorsprungs von 3:1 am Donnerstagabend den nächsten Matchball in der Serie.