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Das wahre Super-TEAM der NBA! Golden State Warriors - eine Dynastie mit Zukunft | Kommentar

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Das wahre Super-TEAM der NBA! Golden State Warriors - eine Dynastie mit Zukunft | Kommentar

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Diese Dynastie kann noch andauern

Diese Dynastie kann noch andauern

Die Golden State Warriors schlagen die Boston Celtics in den NBA-Finals, weil sie als Team überzeugen. Die Dynastie mit Curry, Coach Kerr und Co. lebt - und könnte noch eine Weile andauern. Ein Kommentar.
Die Golden State Warriors wurden zum vierten Mal seit 2015 NBA-Champion
Die Golden State Warriors wurden zum vierten Mal seit 2015 NBA-Champion
© SPORT1-Grafik: Getty Images/SPORT1
Jonas Nohe
Jonas Nohe

„Strength in Numbers“. Frei übersetzt: Gemeinsam kann man mehr erreichen.

Was klingt wie ein Marketing-Spruch, hat bei den Golden State Warriors eine tiefere Bedeutung. Das Team-Motto wurde eben nicht von irgendeiner Agentur erdacht, sondern kommt aus der Kabine von Head Coach Steve Kerr selbst.

Wohl auch deshalb gelingt es den Warriors seit Jahren, den Slogan mit Leben zu füllen - mit dem neuerlichen Höhepunkt beim entscheidenden 103:90 in Spiel 6 der NBA-Finals bei den Boston Celtics, das den Dubs den vierten Meistertitel der Ära Kerr bescherte. (NEWS: Warriors ziehen an Bulls vorbei)

Golden State Warriors: Mehr als „nur“ Stephen Curry

„Sind sie das talentierteste Team?“, fragte TV-Experte Mark Jackson, Vorgänger von Kerr als Warriors-Coach, nach dem Triumph - und gab sich selbst die Antwort: „Nein, sie sind das Team, das am meisten zusammenhält - und das engagierteste.

Ja, das Team aus San Francisco hat in Stephen Curry, der durch seine Auszeichnung als Finals-MVP in einen elitären Kreis vorstößt, einen der vielleicht zehn besten Spieler der NBA-Geschichte in seinen Reihen.

Steph Curry holt sich den Rekord für die meisten Drei-Punkte-Würfe der NBA-Geschichte. Seine besten Würfe von Downtown im Video.
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Best of Steph Curry: Seine größten Dreier Im Video

Dass Golden State aber mehr ist als „nur“ Curry, zeigte Spiel 5 der Serie gegen die Celtics, als die Warriors trotz einer historisch schwachen Wurfausbeute ihres Superstars die Zeichen endgültig auf Meisterschaft stellten.

Andrew Wiggins und Klay Thompson sprangen als Scorer in die Bresche, Jordan Poole und Gary Payton II punkteten zweistellig von der Bank.

NBA-Finals: Warriors-Defense entnervt Boston Celtics

Angeführt von Mentalitätsmonster Draymond Green trieb zudem die Defense als Einheit Boston zur Verzweiflung: Bei allen vier Siegen hielten die Warriors ihren Gegner bei unter 100 Punkten - was den Celtics auf dem Weg in die Finals in den gesamten Playoffs zuvor nur zweimal passiert war. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Im Gegensatz zu 2017 und 2018, als die Warriors durch die Verstärkung mit Kevin Durant ihren Gegnern in Sachen Talent schlichtweg haushoch überlegen waren, ist dieser Triumph 2022 wieder ein echter Teamerfolg.

Zu diesem Team gehört neben den Spielern und dem Trainerstab auch General Manager Bob Myers mit seinem Staff, der mit cleveren Deals und gelungenen Draft Picks schon jetzt eine der größten Dynastien der NBA-Geschichte geformt hat.

Warriors lassen Lakers, Nets und Co. alt aussehen

Beeindruckend: Acht Spieler des Finals-Kaders haben die Warriors selbst gedraftet, darunter auch die „Big Three“ Curry, Thompson und Green. Genauso übrigens wie Finals-Gegner Boston - mit schönen Grüßen an die vermeintlichen „Super-Teams“ von den Los Angeles Lakers (nicht in den Playoffs) oder den Brooklyn Nets (Erstrunden-Aus mit 0:4 gegen die Celtics).

Das wahre Super-Team der NBA sind einmal mehr die Warriors - so überraschend das nach zwei mageren Jahren mit vielen Verletzungssorgen und Fragezeichen auch kommen mag. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

„Zu Beginn der Saison hat niemand gedacht, dass wir hier sein würden - außer den Leuten, die jetzt hier stehen“, meinte Curry nach dem Triumph.

Im sechsten Spiel holten die Golden State Warriors ein 103:90 gegen die Boston Celtics und entschieden die NBA-Finals mit 4:2 für sich. Stephen Curry freut sich über die Wahl zum wertvollsten Spieler.
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Steph Curry nach dem Gewinn der NBA Finals genervt von Frage zu Finals-MVP-Titel

Selbst Coach Kerr bezeichnete seine vierte Meisterschaft als Trainer (seine insgesamt neunte!) als „den unwahrscheinlichsten Titel“.

In Zahlen ausgedrückt: Laut der Statistik-Seite FiveThirtyEight hatten die Warriors vor dem Start der Finals eine Titelchance von 17 Prozent. Zu Beginn der Saison wurde die Wahrscheinlichkeit für eine Warriors-Meisterschaft auf gerade einmal 0,1 Prozent beziffert!

NBA: Golden State Warriors Favorit für neue Saison

Mit Blick auf die kommende Saison sieht das schon wieder ganz anders aus: Bei den Wettanbietern geht Golden State in den ersten Quoten als Titelfavorit ins Rennen.

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Zwar kommen auch Curry (34), Thompson und Green (beide 32) langsam in die Jahre, altersmüde wirken sie aber noch lange nicht - und ganz nebenbei haben die Warriors in Jordan Poole, Jonathan Kuminga, Moses Moody und dem verletzten James Wiseman gleich vier Spieler unter 22 Jahren im Kader, die schon jetzt die Meister-DNA aufsaugen.

Unterschätzen sollte dieses Team, diese Einheit nach dieser Saison niemand mehr. Nicht im kommenden Jahr und wohl auch nicht darüber hinaus.

Die Warriors-Dynastie kann noch ein paar Jahre andauern.

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