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NFL: Neuer Eklat um Antonio Brown - Trainer verkündet Rauswurf

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NFL: Neuer Eklat um Antonio Brown - Trainer verkündet Rauswurf

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Bucs-Eklat: Brady verteidigt Brown

Bucs-Eklat: Brady verteidigt Brown

Oben ohne beendet NFL-Skandal-Profi Antonio Brown das Match seiner Tampa Bay Buccaneers gegen die Jets mittendrin. Sein Trainer verkündet bereits den Rauswurf.
Antonio Brown leistete sich bei den Tampa Bay Buccaneers den nächsten Eklat
Antonio Brown leistete sich bei den Tampa Bay Buccaneers den nächsten Eklat
© Imago
. SPORT1
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von SPORT1

Ein Vorfall reiht sich an den nächsten - und nun ist das Maß wohl endgültig voll. (KOMMENTAR: NFL macht sich nur noch lächerlich)

Skandal-Profi Antonio Brown hat in der NFL für den nächsten Eklat gesorgt und seine Karriere damit womöglich selbst zu einem jähen Ende gebracht. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Während des 28:24-Siegs seiner Tampa Bay Buccaneers bei den New York Jets zog der Wide Receiver am Sonntag im dritten Viertel zunächst ohne erkennbaren Grund sein Trikot, sein Shirt und die Handschuhe aus, warf alles ins Publikum und joggte in die Kabine.

NFL: Antonio Brown mit nächstem Eklat

Vorher war er oben ohne durch die Endzone gehüpft - das Trainerteam der Bucs von Quarterback-Superstar Tom Brady schaute entgeistert hinterher. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

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NFL: Antonio Brown „nicht länger ein Buc“

Mitspieler Mike Evans hatte vergeblich versucht, den offensichtlich extrem aufgebrachten Brown beim überraschenden Stand von 24:10 für die Jets von der Aktion abzuhalten.

An der Seitenlinie soll sich Brown zuvor offenbar heftige Wortgefechte mit Mitspielern geliefert haben.

Eine Verletzung dürfte indes nicht der Grund für den Ausbruch des 33-Jährigen gesorgt haben. US-Medien berichteten allerdings, Bruce Arians habe Brown unmittelbar zuvor auf die Bank verbannt.

Nach dem Spiel reagierte der Super-Bowl-Champion umgehend: Head Coach Arians erklärte, Brown sei „nicht länger ein Buc“ - was einem Rauswurf gleichkommt. Laut ESPN sollte Brown auch nicht mehr mit dem Teamflieger die Rückreise nach Tampa antreten.

Arians deutet Rauswurf von Brown an

Weiter wollte sich Arians aber nicht äußern: „Lasst uns über die Spieler reden, die da rausgegangen sind und das Spiel gewonnen haben.“

Während für den Coach das Tischtuch also zerschnitten ist, sprang Superstar Tom Brady seinem Kumpel AB zur Seite - obwohl auch er deutlich machte, dass es keine gemeinsame Zukunft geben könne.

„Das ist eine schwierige Situation“, erklärte der Spielmacher nach der Partie: „Ich finde, jeder sollte tun was er kann, um ihm mit dem zu helfen, was er wirklich braucht. Wir lieben ihn alle, er bedeutet uns sehr viel. Wir wollen ihn in bester Verfassung sehen und leider wird das nicht bei unserem Team der Fall sein.“

Er selbst habe den Vorfall nicht im Detail miterlebt: „Ich glaube, wir sollten alle sehr einfühlsam und verständnisvoll bei ein paar schwierigen Dingen sein, die sich abspielen.“

Und Brown selbst? Der twitterte ein Foto von sich, das er mit den Worten „Super Gremlin“ sowie einen Emoji kommentierte.

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Illusorisch erscheint nach dem neuerlichen Ausraster zudem, ob das Enfant terrible überhaupt noch mal für eine NFL-Franchise auflaufen wird.

Zuletzt war Brown, der bis zu diesem Zeitpunkt gegen die Jets drei Pässe für 26 Yards gefangen hatte, von der Liga für drei Spiele gesperrt worden, mutmaßlich wegen der Vorlage eines gefälschten Impfausweises.

Die Skandal-Akte Brown ist lang. 2018 soll der Football-Star Möbel aus einem Hotelfenster geworfen und dabei beinahe ein 22 Monate altes Kind und dessen Großvater getroffen haben.

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Liste der Skandale ist lang - aber Brady zum Kumpel

Er wurde wegen sexueller Belästigung in mehreren Fällen angeklagt, es gab Vorwürfe wegen häuslicher Gewalt und Verkehrsdelikten. Immer wieder begehrte er gegen die Liga und seine Teams auf. (DATEN: Alle Tabellen der NFL)

Brown ist ein enger Kollege Bradys, der ihn trotz aller persönlicher Probleme zu den Buccaneers holte.

Gemeinsam gewannen beide in der vergangenen Saison den Super Bowl.

Abgang kostet Brown auch ganz viel Geld

Doch nun dürfte es eine gemeinsame Zukunft kaum mehr geben.

Darüber hinaus dürfte Brown sich auch noch um eine Million Dollar gebracht haben: Diese Summe - jeweils zu einem Drittel gesplittet bei nachfolgender Zielerreichung - hätte dem Wide Receiver NFL-Insidern zufolge gewunken bei acht weiteren Catches, 55 Yards sowie einem realisierten Touchdown.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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