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Volleyball-Beben! Bundestrainer wirft hin

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Volleyball-Beben! Bundestrainer wirft hin

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Beben! Bundestrainer wirft hin

Bundestrainer Vital Heynen hat sein Amt als Volleyball-Bundestrainer der Frauen mit sofortiger Wirkung niedergelegt, auf ihn folgt Alexander Waibl.
Schon oft standen sich der SSC Palmberg Schwerin und der Allianz MTV Stuttgart im Finale um die Deutsche Meisterschaft gegenüber. Im ersten Finalespiel um den Titel 2024 ist besonders ein Ballwechsel jetzt schon kult.
. SID
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von SID

Überraschender Wechsel bei den deutschen Volleyballerinnen: Bundestrainer Vital Heynen hat sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt, nun soll Alexander Waibl das Team zu den Olympischen Spielen in Paris führen. Das teilte der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) am Freitag mit.

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„Das Angebot kam natürlich extrem überraschend“, sagte Waibl, der zunächst in Doppelfunktion einen Vertrag bis Ende August unterschrieb. In der Bundesliga ist er seit 2009 für das Team des Dresdner SC tätig.

„Es war immer mein Traum in Deutschland Bundestrainer zu sein, für mich ist es eine Ehre mein Land vertreten zu dürfen“, sagte der 56-jährige Waibl. Eine Doppelfunktion als Bundesliga- und Bundestrainer über den Sommer hinaus sei nicht vorgesehen, teilte der DVV mit.

Heynen wirft hin - Dresden-Trainer übernimmt

Heynen hatte die DVV-Frauen erst vor zwei Jahren übernommen und mit dem Team bis zuletzt um ein Ticket für die Olympischen Sommerspiele gekämpft, nun bat er kurzfristig um eine Vertragsauflösung.

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„Die Nachricht kam für uns sehr überraschend. Aufgrund seiner Verdienste für den deutschen Volleyball sind wir seinem Wunsch nachgekommen“, sagte DVV-Sportvorstand Jaromir Zachrich: „Wir bedauern seine Entscheidung sehr - gerade zum jetzigen Zeitpunkt –, aber wir respektieren sie und wünschen ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute.“

Gründe unbekannt

Der Belgier Heynen war bereits von 2012 bis 2016 Trainer der deutschen Männer gewesen, ehe er Anfang 2022 zum DVV zurückkehrte und den Wechsel in den Frauen-Volleyball gewagt hatte. Gründe für den vorzeitigen Abschied des 54-Jährigen gab der DVV nicht an.

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Deutschland hat noch die Chance, sich über die Weltrangliste für die Sommerspiele in Frankreich zu qualifizieren. Ab dem 20. April bereiten sich die deutschen Frauen in Kienbaum auf die Nations-League-Saison vor, in der mit Siegen wertvolle Zähler für das Weltranking gesammelt werden können.

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„Wir haben sehr wenig Zeit, aber glücklicherweise kenne ich alle Spielerinnen“, sagte Waibl und bekräftigte: „Wir wollen Olympia noch möglich machen.“

Zuletzt war der DVV 2004 in Athen mit einem Frauen-Team bei Sommerspielen vertreten gewesen.