Eine berühmte Wrestling-Familie wird zum wiederholten Mal von einem tragisch frühen Todesfall erschüttert.
Mit 41: Wrestler Adam Windsor ist tot - seine Frau verlor schon ihren berühmten Vater früh
Mit 41: Legendentochter verliert Mann
Der einst auch bei WWE aktive Adam Windsor ist mit nur 41 Jahren verstorben - eine persönliche Tragödie vor allem für seine Ehefrau Jade Adams, die Tochter des ebenfalls jung aus dem Leben geschiedenen Wrestlers Chris Adams. Windsor hatte mit ihr drei Kinder. (NEWS: Alle Neuigkeiten zu WWE)
Der aus England stammende Windsor - bürgerlich: Adam Bryniarski - starb an Herzproblemen, wie das kanadische Portal Slam Wrestling ohne weitere Details berichtet.
Via Twitter bekundete unter anderem WWE-Kommentator Corey Graves sein Beileid und postete ein Foto seiner letzten Begegnung mit Windsor: Graves traf Windsor zu Beginn des Monats bei WrestleMania 38 in Dallas, Windsor saß im Publikum, mit einem Fanshirt der bei der Megashow einmalig in den Ring zurückgekehrten Legende Stone Cold Steve Austin.
- Heelturn - der SPORT1 Wrestling Podcast - die aktuelle Folge auf SPORT1, Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Podigee und überall, wo es Podcasts gibt
Adam Windsor kämpfte 2001 bei WWE vor
Windsor war in der Szene vor allem bekannt als früheres Aushängeschild des „Funkin Dojo“ der Legende Dory Funk Jr. (Bruder von Terry Funk).
In der Wrestling-Schule in Florida hatte Funk spätere Stars wie Edge, Christian, Jeff und Matt Hardy, Kurt Angle und Mark Henry Ende der Neunziger für ihre WWE-Karrieren fit gemacht. Windsor trainierte danach bei Funk und stand zwischen 2000 und 2005 im Zentrum von dessen Liga „Bang“. Laut Wrestling Observer war Windsor auch hinter den Kulissen Funks rechte Hand, ehe es ein Zerwürfnis zwischen den beiden gegeben hätte.
Der „Royal Stud of Royal Blood“ der damals mit seinem jugendlichen Langhaar-Look ins Auge sprang, kämpfte 2001 auch bei einer WWE-Tour durch den Bundesstaat vor. Eine größere Karriere entwickelte sich am Ende nicht daraus, Anfang 2011 schien Windsor sich aus dem Geschäft zurückgezogen zu haben.
Auch Jades Vater Chris Adams starb jung
Windsors erster Trainer, bevor er in die USA gezogen war, war sein späterer Schwiegeronkel Neil Adams, Bruder von Chris Adams. Die familiäre Verbindung macht Windsors Tod nun zusätzlich tragisch.
- Folgen Sie den SPORT1-Wrestlingexperten Martin Hoffmann (@Wrestlerzaehler) und Marcus Hinselmann (@heelturnmarcus) auf Twitter
„Gentleman“ Chris Adams - Fans der Neunziger noch durch seine Auftritte beim früheren WWE-Rivalen WCW bekannt - war 2001 mit ebenfalls nur 46 Jahren verstorben. Adams war von einem Freund mit einer Schusswaffe tödlich verwundet worden, die beiden hatten sich in angetrunkenem Zustand gestritten.
Adams hatte seine größte Zeit in den Achtzigern als Teil des schillerenden Dynamic Duo mit Gino Hernandez (der 1986 mit 28 an einer Überdosis starb): Adams und Hernandez waren damals Topstars der boomenden texanischen Promotion World Class der ebenfalls aus traurigen Gründen in Erinnerung gebliebenen Von-Erich-Familie. Der Höhepunkt ihrer großen Fehde mit den Von-Erich-Brüdern Kerry und Kevin war 1985 Hauptkampf einer Stadionshow, die in Dallas über 26.000 Zuschauer anlockte.
Adams war ein Trainer von Austin und dem kürzlich verstorbenen „Razor Ramon“ Scott Hall und vor allem auch legendär für die Popularisierung des von Shawn Michaels ikonisch gemachten Superkicks.
21 Jahre nach ihrem Vater muss Tochter Jade - die ihrem Vater eine aufwändig gestaltete Gedenk-Website gewidmet hat - nun auch ihren Mann viel zu früh betrauern.