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Frühere Hoffnungsträgerin verlässt AEW

Frühere Hoffnungsträgerin verlässt AEW

Wrestlerin Big Swole lässt ihren Vertrag beim WWE-Konkurrenten auslaufen. Die frühere Rivalin von Damenchamp Britt Baker hatte zuletzt den Anschluss verloren.
Big Swole lässt ihren Vertrag mit AEW auslaufen
Big Swole lässt ihren Vertrag mit AEW auslaufen
© instagram.com/dabigswole
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann
von Martin Hoffmann

Unzählige Verpflichtungen von Stars und Talenten und nur sehr wenige, die den umgekehrten Weg gehen: Der Kader des WWE-Konkurrenten All Elite Wrestling ist zunehmend prall gefüllt - und die erste Wrestlerin zieht die Konsequenz aus der für sie schwindenden Perspektive.

Big Swole, im vergangenen Jahr noch Herausforderin des damaligen Damenchampions Hikaru Shida und Rivalin der heutigen Titelträgerin Britt Baker, lässt ihren Vertrag bei AEW auslaufen und verlässt die Promotion. AEW-Boss Tony Khan und sie seien „einvernehmlich“ zu diesem Schluss gekommen, teilte die 32-Jährige mit.

Big Swole sieht bei AEW keine Perspektive mehr

Swole - Ehefrau von WWE-Wrestler Cedric Alexander und als Aerial Monroe Teilnehmerin am Mae Young Classic 2018 - hatte Ende 2019 einen festen Vertrag bei AEW unterschrieben.

Anfangs hatte die Mutter einer jungen Tochter noch eine prominentere Rolle in den TV-Shows der Promotion, wurde als potenzielle Titelkandidatin aufgebaut. In diesem Jahr fand sie nach einer längeren Pause wegen eines akuten Ausbruchs der Darmkrankheit Morbus Crohn keinen rechten Anschluss mehr, war fast nur noch bei den Webshows Dark und Dark: Elevation aktiv.

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Nach Swoles Angaben war es nun ihr eigener „schwerer“ Entschluss, sich nicht um eine Verlängerung zu bemühen. In einem Social-Media-Statement geht sie nicht konkret auf ihre Beweggründe ein, der Satz „Ich habe erkannt: Anwendung ist die wahre Prüfung“ lässt aber durchblicken, dass sie schlicht nach mehr Einsatzchancen strebt, als sie zuletzt gewährt bekommen hat.

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Tony Khan will Entlassungen im großen Stil vermeiden

Im Lauf der bald dreijährigen Geschichte von AEW hat es bislang nur wenige Abgänge gegeben: Die prominentesten Fälle waren die unter psychischen Problemen leidende Kylie Rae, die selbst um eine Vertragsauflösung gebeten hatte und Jimmy Havoc, der unter anderem wegen des Vorwurfs eines sexuellen Übergriffs ins Zwielicht geraten war. Havoc hat seit seinem Aus kein Match mehr bestritten und arbeitet inzwischen als Paketbote.

Weitere Trennungen wie die von Japan-Veteran CIMA und den Britinnen Sadie Gibbs und Will-Ospreay-Freundin Bea Priestley (nun als Blair Davenport im WWE-Europakader NXT UK) scheinen vor allem durch die Corona-Beschränkungen ausgelöst worden zu sein. Das von WWE weggeschnappte Talent Ben Carter (jetzt: Nathan Frazer) hatte noch keinen Vertrag bei AEW.

Khan hatte die bei WWE üblichen Massenentlassungen zuletzt mehrfach als „schrecklich“ kritisiert und erklärt, dass er Kündigungswellen in diesem Maßstab bisher bewusst vermieden habe und das auch weiter sein Ziel sei - auch wenn ihm klar sei, dass er nicht jeder Wrestlerin und jedem Wrestler dauerhaft Arbeit geben könne.

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