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"Komplette Demoralisierung": Wrestling-Star verkündet langen Rückzug

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"Komplette Demoralisierung": Wrestling-Star verkündet langen Rückzug

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Wrestling-Star mit langem Rückzug

Wrestling-Star mit langem Rückzug

Der frühere WWE-Wrestler Malakai Black bestätigt Berichte, dass er bei AEW um seine Entlassung gebeten hat - und führt die dramatischen Gründe dahinter aus.
Malakai Black wird für längere Zeit nicht im Ring zu sehen sein
Malakai Black wird für längere Zeit nicht im Ring zu sehen sein
© AEW
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann

Hat der frühere WWE-Star Malakai Black den Konkurrenten AEW nach weniger als einem Jahr schon wieder verlassen?

Im Schatten des großen Eklats um CM Punk hat diese Frage in diesem Monat viele Fans beschäftigt. Nun hat der Niederländer sich nach längerem Schweigen selbst zu Wort gemeldet und zum Teil Licht ins Dunkel gebracht. (NEWS: Alle Neuigkeiten zu AEW)

Der früher als Tommy End und Alistair Black bekannte Kampfsport-Spezialist hat bestätigt, dass er bei AEW um seine Entlassung aus seinem bis 2026 laufenden Vertrag gebeten hat - und eine längere Auszeit angekündigt. Sie hänge zusammen mit gesundheitlichen Problemen, privaten Schicksalsschlägen und „nicht eingelösten beruflichen Versprechen“. Die Kombination der Faktoren hätten bei ihm zu einer „kompletten Demoralisierung, privat und beruflich“ geführt.

Der Ehemann der WWE-Wrestlerin Zelina Vega dementierte dabei Berichte, dass er womöglich eine „an starke Bedingungen verknüpfte Entlassung“ erzielt habe und andere Gerüchte, die es um ihn gegeben hatte. Er nehme sich „zum ersten Mal seit 22 Jahren ein paar Monate Zeit, um die vergangenen zwei Jahrzehnte meines Lebens neu einzustellen.

Malakai Black deutete bei AEW All Out Abschied an

Black - früherer Champion des NXT-Kaders unter dem aktuellen WWE-Kreativchef „Triple H“ Paul Levesque -war im vergangenen Jahr vom damaligen Boss Vince McMahon entlassen worden, erst kurz nachdem er nach längerer Abwesenheit ein mit aufwändig erzählten Videosegmenten eingeleitetes Comeback gefeiert hatte.

Unter dem neuen Namen Malakai Black wechselte der einstige Pfeiler der deutschen Wrestling-Szene dann zu AEW und wurde dort mit einer Fehde gegen Topstar Cody Rhodes als bedrohlicher Bösewicht groß eingeführt.

Zuletzt hatten Black und sein „House of Black“ bei AEW aber eher eine Nebenrolle gespielt, was schließlich zu Spekulationen eines sich anbahnenden Bruchs geführt hatte - die sich schließlich zuspitzten, als Black zu Beginn des Monats beim Pay Per View All Out von Legende Sting gepinnt wurde und danach Abschiedsgesten in Richtung des Chicagoer Publikums vollführte.

Fragen nach Blacks Status blockte Liga Boss Tony Khan in der anschließenden, vom Eklat um CM Punk überschatteten Pressekonferenz ab.

„Komplette Demoralisierung, privat und beruflich“

Am Wochenende hat Black sein längeres Schweigen gebrochen, zuerst mit einer Ansprache nach einem Match für die kalifornische Independent-Liga Prestige Wrestling, dann mit einem längeren Text-Post bei Instagram.

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„Ich habe tatsächlich um meine Entlassung gebeten, die vergangenen beiden Jahren meines Lebens haben viele Rückschläge mit sich gebracht“, schrieb der 37-Jährige. Er und seine Frau seien Opfer „unkontrollierbarer Dinge von außen“, darunter „Verlust von Leben, gesundheitliche Probleme, Karriere-Gefährdung, der Suizid eines engen Freundes und ein nahes Familienmitglied, das auch fast sein Leben verloren hätte“.

Außerdem hätte er eine nicht näher benannte Verletzung erlitten, „von der ich sicher war, dass sie meine Karriere beenden würde“. Er würde noch immer „jede Woche mehrere Reha-Sitzungen, Akupunktur und Therapie“ absolvieren, um weiter laufen und wrestlen zu können.

All dies, zusammen mit „nicht eingelösten beruflichen Versprechen“ hätte bei ihm zu einer „kompletten Demoralisierung, privat und beruflich“ geführt. Die Entscheidung, deswegen eine längere Auszeit einzulegen, trage er deshalb „seit sechs Monaten“ mit sich herum.

Black ärgert sich über durchgesickerte Interna

Black kritisierte im selben Atemzug die Urheber diverser Gerüchte, die über ihn im Umlauf sind - und ließ dabei auch Kritik an AEW durchklingen: „Ich mag es nicht, dass ich Teile der privaten Unterhaltungen, die ich mit AEW in Bezug auf mein psychisches Wohlbefinden geführt habe, jetzt im Internet lese.“

Black, der in der Vergangenheit offen damit umgegangen war, unter Depressionen zu leiden, mahnte nun, dass er „eine sehr private Person sei“ und „ich selbst derjenige sein will, der entscheidet, wann etwas seinen Weg an die Öffentlichkeit finden soll“.

Auch Gerüchte über Eheprobleme mit Vega tat Black als Unsinn ab: „Meiner Ehe geht es gut, mir geht es gut. Es ist jetzt nur einfach Zeit sicherzustellen, dass es dabei bleibt.“

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Black schloss mit einem Dank an seine Fans und der Ankündigung: „Wir werden uns früh genug wiedersehen.“

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