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Hammerdebüt bei AEW: Neues Detail

Hammerdebüt bei AEW: Neues Detail

Zwei Monate früher als erwartet debütiert Aleister Black als Malakai Black bei AEW Dynamite - ein Formfehler von Ex-Arbeitgeber WWE macht's möglich.
Der frühere Aleister Black von WWE heißt bei AEW nun Malakai Black
Der frühere Aleister Black von WWE heißt bei AEW nun Malakai Black
© All Elite Wrestling
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann
von Martin Hoffmann

WWE-Rivale AEW hat das TV-Special "Road Rager" mit einem völlig unerwartetem Debüt gekrönt.

Der vor einem Monat bei WWE zusammen mit Braun Strowman entlassene Aleister Black - bei AEW nun: Malakai Black - tauchte bei der Show Dynamite in Miami auf und führte sich ein, indem er Publikumsliebling Cody Rhodes und Legende Arn Anderson seinen Black Mass Kick verpasste.

Der mit leicht verändertem Look mit dunklem Augen-Makeup auftretende Niederländer wurde von den Fans mit "Tommy"-Rufen empfangen, in Bezug auf seinen früheren Kampfnamen Tommy End, den er unter anderem bei der deutschen Liga wXw trug.

An diese Vergangenheit erinnerte auch US-Kommentator Excalibur, der sich bei Blacks Ankunft an ein Match in "Dusseldorf, Germany" erinnerte, das er vor 15 Jahren mit ihm bestritten hätte (tatsächlich war es in Essen, bei einem Gastspiel seiner damaligen Liga PWG).

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Malakai (Aleister) Black durfte wegen Fehler von WWE früh debütieren

Zwar hatte sich Blacks Wechsel zu AEW angedeutet, allerdings gab es auch Berichte über Überlegungen von WWE, Black wiedereinzustellen - und damit, dass Black zu diesem Zeitpunkt bei einer neuen Promotion debütieren würde, war überhaupt nicht zu rechnen: Üblicherweise gilt für WWE-Entlassungsopfer eine 90-tägige "no compete clause" für andere Ligen.

AEW greift eine WWE-Festung an - was sind die Folgen? Heelturn - der SPORT1 Wrestling Podcast - die neue Folge auf SPORT1, SpotifyApple PodcastsDeezer und überall wo es Podcasts gibt!

Wie der Pro Wrestling Insider nun allerdings berichtet, hatte WWE bei Black einen Formfehler begangen und vergessen, bei seinem Aufstieg vom NXT-Kader vor einigen Jahren seinen Vertrag anzupassen.

Aus diesem Grund sei Black nur an die für NXT-Talente geltende 30-Tage-Klausel gebunden gewesen, nicht an die länger laufende für Hauptkader-Stars. Der Wrestling Observer berichtet inzwischen ein weiteres Detail zur genauen Ausgestaltung: Black hätte demnach auch die Option gehabt, sich 60 weitere Tage von WWE bezahlen zu lassen - den schnellen Wechsel zu AEW aber vorgezogen.

Dieser Lapsus von WWE ermöglichte AEW, bei der ersten Show seit Pandemiebeginn, mit der Dynamite die Heimatbasis Jacksonville verließ, ein besonderes Highlight zu setzen. Rhodes, der zu Beginn der Show QT Marshall in einem Strap Match besiegte und diese Fehde damit wohl beendete, dürfte damit direkt einen neuen Rivalen haben.

Blacks Auftritt wirkt, als ob er bei AEW an den dunklen Charakter anknüpft, mit dem er Ende Mai zu WWE zurückgekehrt und dann nach nur einem Auftritt gefeuert worden war: In einer Serie von aufwändig produzierten Videosegmenten hatte Black sich zuvor als mysteriöser Hohepriester inszeniert, der auch seine persönliche Geschichte als Sohn eines Sektenmitglieds verarbeitete.

Auch Blacks neuer Name deutet darauf hin: "Malakai" leitet sich von einem hebräischen Propheten ab, die ihm zugeordnete Bedeutung lautet "Gesandter Gottes". Nebenbei scheint es ein Insider-Gag zu sein - der jüngere Brüder der AEW-Co-Geschäftsführer Nick und Matt Jackson (The Young Bucks) heißt Malachi.

Andrade El Idolo feiert Ringpremiere

Black folgte seinem NXT-Weggefährten Andrade El Idolo zu AEW, der von Eddie Guerreros Witwe Vickie begleitete Mexikaner absolvierte bei Road Rager sein Ringdebüt. Der Verlobte von Charlotte Flair besiegte Matt Sydal, den ehemaligen Evan Bourne, mit dem Hammerlock DDT.

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Im Hauptkampf von Dynamite verteidigten die Young Bucks ihre Tag-Team-Titel in einem Street Fight ohne Regeln gegen das Duo Eddie Kingston und Penta El Zero Miedo.

Die Bucks unterstrichen in dem wilden und am Ende laut umjubelten Match ihren Schurkencharakter, indem sie sich auf unrühmliche Weise einer drohenden Niederlage entzogen: Als Kingston Matt Jackson im Rear Naked Choke hatte, setzte Bruder Nick den Ringrichter mit einer Flugaktion schachmatt, so dass er Nicks Aufgabe nicht werten konnte. Auch Lakai Brandon Cutler griff mit seinem Kühlspray ein, wurde jedoch von dem ebenfalls mit den Bucks rivalisierenden Frankie Kazarian ausgeschaltet (und sprühte in einer Comedy-Einlage dennoch unbeirrt weiter)

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Am Ende verpassten die Bucks Kingston ihren doppelten Superkick und stopften ihm damit scheinbar eine Handvoll Reißzwecken in den Mund, die er zuvor ins Spiel gebracht hatte (Die dramatische Geschichte hinter Eddie Kingstons spätem Durchbruch bei AEW).

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Große Fehden von Kenny Omega und Chris Jericho vorangetrieben

Kein Match, aber ein wichtiges Segment gab es mit World Champion Kenny Omega und Manager Don Callis, die wie schon vergangene Woche behaupteten, dass Omega nach dem Sieg über Jungle Boy die würdigen Herausforderer bei AEW ausgegangen seien.

Einmal mehr tauchte dann die Dark Order, für die stellvertretend Evil Uno das Wort ergriff und darauf verwies, dass Omegas ehemaliger Tag-Team-Partner Hangman Page Nummer 1 im offiziellen AEW-Ranking sei und ein Titelmatch verdiene - ob er denn Angst vor Page habe und das deswegen so betont ignoriere?

Omega beantwortete die Frage, indem er Uno in die Weichteile trat, seine Kumpanen Karl Anderson, Luke Gallows und Michael Nakazawa hielten den Rest der Dark Order in Schach - bis Page unter dem Jubel der Fans hinzukam und Omega und Co. letztlich zur Flucht verleitete.

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Ebenfalls vorangetrieben wurde die Dauerfehde zwischen Altstar Chris Jericho und Jungstar MJF, der Jericho die Bedingungen für ein erneutes Duell der beiden diktierte: Jericho müsse wie einst Herkules eine Reihe von Aufgaben bestehen, er müsse vier von ihm ernannte Gegner in vier von ihn bestimmten Matcharten besiegen, ehe er sein Wunschmatch bekomme.

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Jericho nahm an und setzte sich dabei selbst unter Druck mit den Worten, dass er bei AEW vielleicht keinen Platz mehr habe, wenn er es nicht schaffe, die Herausforderung zu bestehen. MJF bestand dann darauf, den Deal mit einem Handschlag zu besiegeln. Jericho ging darauf ein - verpasste MJF dann aber den Judas Effect.

Die Ergebnisse von AEW Dynamite: Road Rager am 7. Juli 2021:

Strap Match: Cody Rhodes besiegt QT Marshall
FTR & Wardlow besiegen Jake Hager, Santana & Ortiz
Andrade El Idolo besiegt Matt Sydal
Kris Statlander & Orange Cassidy besiegen The Blade & The Bunny
AEW World Tag Team Title Street Fight: The Young Bucks (c) besiegen Eddie Kingston & Penta El Zero Miedo