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Moritz Fürste glaubt an die Olympischen Spiele
Moritz Fürste glaubt an die Olympischen Spiele © Imago
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Der zweimalige Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste (36) zweifelt trotz der Corona-Pandemie nicht an der Austragung der Sommerspiele in Tokio.

Der zweimalige Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste (36) zweifelt trotz der Corona-Pandemie nicht an der Austragung der Sommerspiele in Tokio.

Er sei überzeugt, "dass die Olympischen Spiele stattfinden werden", sagte Fürste in der aktuellen Folge des Podcasts "Herz.Schlag.Verein" der Hamburger Morgenpost. Zwar werde das Megaevent nach Fürstes Vorstellung "ohne oder mit wenigen Zuschauern" ablaufen, "aber als Sportler muss ich sagen: Ich habe lieber Olympische Spiele als keine."

Fürste: "Leere Stadien vermitteln anderes Gefühl"

Die Entscheidung gegen ausländische Zuschauer hält Fürste für "absolut richtig", auch wenn leere Tribünen Auswirkungen auf die Athletinnen und Athleten hätten.

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"Eins ist klar: Diese leeren Stadien vermitteln ein völlig anderes Gefühl bei einem Sportler", sagte Fürste, der 2008 in Peking und 2012 in London mit der deutschen Hockey-Nationalmannschaft Gold gewonnen hatte.

Ein volles Stadion an sich "vermittelt dir als Sportler eine Emotion, die schwer ist, selbst aufzubauen", so Fürste: "Das kann nur ein Prozent sein, aber dieses zusätzliche Prozent ist so viel wert, wenn ein Spiel auf der Kippe steht. Die Motivation, die ein volles Stadion gibt, kann man in keiner Form kreieren." Die Olympischen Spiele sollen vom 23. Juli bis 8. August stattfinden, die Paralympics sind vom 24. August bis 5. September geplant.

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