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Andrea Eskau (l.) holte sich bereits ihre fünfte Medaille
Andrea Eskau (l.) holte sich bereits ihre fünfte Medaille © Getty Images
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Andrea Eskau setzt ihre Erfolgsgeschichte in Pyeongchang fort. Die 46 Jahre alte Langläuferin zeigt sich nach ihrerer fünften Medaille aber nicht ganz zufrieden.

Andrea Eskau bleibt bei den Paralympics in Pyeongchang im Team des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) die Medaillensammlerin Nummer eins: Die 46 Jahre alte Athletin holte im Langlauf in der sitzenden Klasse über 5 km hinter Oksana Masters (USA) Silber.

"Eigentlich müsste ich super glücklich sein, aber ich bin mit meinem Rennen nicht ganz zufrieden. Ich hätte gerne gezeigt, dass ich auch im Langlauf gewinnen kann und wäre gerne das Rennen schöner gefahren", sagte Eskau, die im Ziel 11,5 Sekunden hinter Masters lag. Anja Wicker kam auf Rang 16.

Für Eskau war es nach Gold im Biathlon über 10 und 12,5 km sowie Silber im Langlauf über 12,5 km und im Sprint bereits die fünfte Medaille in Südkorea, insgesamt die 14. bei Paralympics in ihrer erfolgreichen Karriere. Achtmal gewann die querschnittsgelähmte Athletin, die im Sommer mit dem Handbike startet, bisher Gold, davon viermal im Winter.

Fleig verpasst zweite Medaille

Bei den Männern belegte Martin Fleig im Langlauf der sitzenden Klasse über 7,5 km den siebten Rang. Der 28-Jährige hatte am Freitag im Biathlon über 15 km nach über acht Jahren die erste deutsche Männer-Medaille bei Paralympics gewonnen. Alexander Ehler landete im Langlauf am Samstag in der stehenden Klasse über 10 km auf dem neunten Rang.

Für das Team des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) stehen bisher 16 Medaillen in der Bilanz, sechs davon in Gold. Dazu kommen acht Silbermedaillen und zweimal Bronze. In Sotschi 2014 waren es 15 (9-5-1) gewesen, davon allerdings neun Goldmedaillen.

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