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Marco Koch, Schwimm-WM
Marco Koch, Schwimm-WM © Getty Images
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Marco Koch erreicht bei der Schwimm-WM über 200m Brust seine beste Zeit seit 2015. Am Ende reicht es für den deutschen Ex-Weltmeister dennoch nur zu Platz fünf.

Der frühere Schwimm-Weltmeister Marco Koch hat bei der WM im südkoreanischen Gwangju zwar eine Medaille verpasst, mit der zweitbesten Zeit auf seiner Paradestrecke aber absolut überzeugt.

"Damit kann ich doch sehr zufrieden sein, das war meine schnellste Zeit seit Ewigkeiten", sagte der Neu-Frankfurter nach seinem fünften Platz über 200m Brust in 2:07,60 Minuten. So schnell war der 29-Jährige bei seinem WM-Sieg 2015 in Kasan nicht geschwommen, seinen deutschen Rekord verfehlte er nur um 13 Hundertstel.

Vom Bronzerang trennten Koch 87 Hundertstel, zum russischen Weltmeister Anton Tschupkow, der in Weltrekordzeit (2:06,12) seinen Titel erfolgreich verteidigte, fehlten ihm anderthalb Sekunden. "Das ist nicht so schnell, wie man vielleicht denkt", sagte Koch, der mit zwei verpatzten Wenden und dem Anschlag haderte.

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Seit einem Jahr arbeitet der deutsche Rekordhalter mit Ex-Bundestrainer Henning Lambertz zusammen und befindet sich seitdem im Aufwind. Koch hatte eine "schlaflose Nacht" hinter sich, "um drei Uhr habe ich zuletzt auf die Uhr geschaut, und dann bin ich irgendwie weggedöst."

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Die Freistilstaffel der Männer erreichte über 4x200m den achten Platz, im Vorlauf hatte sie dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) als fünftes Quartett den Olympia-Startplatz gesichert.

"Auch wenn die Schwimmnation Deutschland nicht mehr die ist, die sie mal war, ist die Olympia-Quali für eine Staffel schon das Mindestziel", sagte Jacob Heidtmann, der mit Poul Zellmann, Rafael Miroslaw und Damian Wierling auf eine Zeit von 7:07,65 Minuten kam. 

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Schmetterlingsschwimmer Marius Kusch zog über 100m als Halbfinal-Fünfter (51,50) in den Endlauf ein und staunte über US-Schwimmstar Caeleb Dressel, der in 49,50 Sekunden den Weltrekord von Rekord-Olympiasieger Michael Phelps knackte: "Das ist beeindruckend. Er hat einen guten Weg gefunden, möglichst schnell von A nach B zu kommen."

Zum Weltrekord schwamm auch Dressels Landsfrau Regan Smith im Halbfinale über 200 m Rücken (2:03,35).

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