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Sun Yang droht eine lange Sperre
Schwimm-Star Sun Yang muss sich am 15. November vor dem CAS äußern © Getty Images
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Die "Hammer"-Affäre um Schwimm-Star Sun Yang wird am 15. November vor dem CAS verhandelt. Grund ist der Einspruch der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA.

In die "Hammer"-Affäre um eine möglicherweise zerstörte Dopingprobe des chinesischen Schwimmstars Sun Yang kommt in der kommenden Woche wieder Bewegung.

Am 15. November beschäftigt sich der Internationale Sportgerichtshof CAS mit dem Einspruch der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, die öffentliche Anhörung findet im Schweizer Montreux statt. Das teilte der CAS am Montag mit.

Der Schwimm-Weltverband FINA hatte in dem spektakulären Fall auf eine Strafe gegen den dreimaligen Olympiasieger verzichtet.

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Sollte der CAS ihn nun doch noch für schuldig befinden, droht Sun das Aus für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Sicherheitsmann zerstörte Testbehälter mit Hammer

Bei einem unangemeldeten Test im September 2018 in seinem Haus sollen bei Sun und seinen Gefolgsleute Zweifel an der Authentizität der Kontrolleure aufgekommen sein.

Daraufhin soll ein Sicherheitsmann von Sun den Testbehälter mit einem Hammer zerstört haben. 

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Die Kontrolleure, die im Auftrag des weltweit operierenden schwedischen Anti-Doping-Dienstleisters IDTM getestet hatten, dokumentierten den Vorfall. Das hatte die englischen Sunday Times berichtet.

Sun wies dies damals als "Fake News" zurück, sein Anwalt kündigte rechtliche Schritte gegen die Zeitung an, und die FINA sah nach einer Anhörung im Januar von einer Strafe ab.

Schon in der Vergangenheit hatte sich der Weltverband im Umgang mit Sun milde gezeigt.

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