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Im Tennis gibt es einen Manipulationsverdacht
Im Tennis gibt es einen Manipulationsverdacht © AFP/SID/MARTIN BUREAU
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Hat es bei einer Turnierserie in Deutschland einen Manipulationsskandal gegeben? Die Vorwürfe richten sich gegen zwei Spielerinnen.

Mehrere Matches einer Tennisturnierserie, die im Sommer in Halle/Westfalen ausgetragen wurde, stehen unter Manipulationsverdacht.

Das berichtete das ZDF in der Sportreportage am Sonntag (17.10 Uhr). Die Vorwürfe richten sich gegen zwei Spielerinnen, die bei der sogenannten International Premier League (IPL) an mehreren verdächtigen Partien beteiligt gewesen sein sollen. Entsprechende Listen von Wettanbietern liegen dem ZDF vor.

Die IPL hatte der frühere Davis-Cup-Spieler Andre Begemann ins Leben gerufen, um den Spielerinnen und Spielern einen Ersatz in der Corona-Pause zu bieten. Weder er noch die angeblich betroffenen Spielerinnen äußerten sich auf Anfrage des ZDF zu den Anschuldigungen.

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Manipulationsvorwürfe kommen im Tennis immer wieder auf, die Tennis Intergrity Unit (TIU) ist dafür zuständig. Zuletzt hat sie im Dezember eine Sperre über zwölf Jahre für die Slowakin Dagmara Baskova, die einmal die Nummer 1117 in der Weltrangliste war, bekannt gegeben. Nach eigenen Angaben hat die TIU im vergangenen Jahr Strafen gegen 20 Profis ausgesprochen.

Bei der IPL, die über fünf Wochen mit einem Preisgeld von 150.000 Euro gespielt wurde, waren auch frühere Top-100-Spielerinnen am Start. Das Motto der Serie lautete: "Von Spielern für Spieler."

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