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Tennis: Novak Djokovic wehrt sich gegen Kritik wegen Zoff um Kermode
Tennis: Novak Djokovic wehrt sich gegen Kritik wegen Zoff um Kermode © Getty Images
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München - Der Tennis-Zoff um die Absetzung von Chris Kermode geht in die nächste Runde. Novak Djokovic reagiert auf die Kritik an seiner Ausübung des Präsidentenamtes.

Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat auf die Anschuldigungen gegen ihn im Tennis-Zoff reagiert.

"Ich mag nicht, wie das alles in den Medien dargestellt wurde und ich denke, es ist nicht fair, wie ihr mich als Entscheidungsträger hinstellt", polterte Djokovic auf der Pressekonferenz am Rande des ATP-Turniers in Rom. 

Djokovic: "Das ist unfair"

Er sei zwar Präsident des Spielerrats, doch dieser bestehe aus zehn Spielern und er sei einer davon. Die Entscheidungen treffe aber die Mehrheit, meinte der Serbe.

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Hintergrund ist die Absetzung von ATP-Präsident Chris Kermode. Im März teilte die ATP mit, dass der auslaufende Vertrag mit Kermode nicht verlängert werde, obwohl er dem Verband zu neuen wirtschaftlichen Rekorden verholfen hatte. Doch der ATP-Spielerrat, mit Präsident Djokovic, sprach sich gegen eine Weiterbeschäftigung des Amerikaners aus und erntete dafür enorme Kritik unter anderem von Roger Federer und Rafael Nadal.

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Djokovic fühlt sich als Alleinverantwortlicher: "Es fühlt sich für mich so an, dass meine Rolle als Präsident viel zu sehr herausgehoben wird. Jeder hält mich für verantwortlich für alles, das im Tennis im Moment passiert. Ich denke, das ist unfair. Ich bin nicht der einzige da."

Für Djokovic fehlt der Respekt

Im Verlauf der Debatte seien auch viele falsche Tatsachen in Umlauf gebracht worden, kritisierte Djokovic. "Ich werde nicht anfangen, alle Lügen zu dementieren, die kontinuierlich publiziert werden. Das heißt aber nicht, dass sie deswegen wahr werden", ergänzte der 31-Jährige.

Für Djokovic fehlt es in der Debatte an Respekt: "Es wird nur auf eine Person gezeigt und Druck aufgesetzt. Das könnte man auch anders handhaben."

Ob nach diesen Aussagen Ruhe in den Tennis-Zoff einkehrt, scheint mehr als fraglich.

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