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Madrid - Deutschlands Topspieler Alexander Zverev schaltet beim ATP-Masters in Madrid überraschend auch Rafael Nadal aus. Im Halbfinale wartet nun Kumpel Dominic Thiem.

Deutschlands Topspieler Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Madrid überraschend Sandplatzkönig Rafael Nadal ausgeschaltet und ist ins Halbfinale eingezogen. (NEWS: Alles zum Tennis)

Der Hamburger besiegte den spanischen Favoriten am Freitag nach herausragender Leistung mit 6:4, 6:4 und feierte im vierten Anlauf seinen ersten Sandplatz-Triumph gegen den 20-maligen Grand-Slam-Sieger.

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Im Kampf um das Endspiel trifft der 24-Jährige am Samstag auf den Österreicher und Kumpel Dominic Thiem. (Kalender der ATP-Saison 2021)

"Das ist einer der besten Siege meiner Karriere. Aber das Turnier ist noch nicht vorbei. Morgen erwartet mich Dominic Thiem, der vor allem auf diesem Belag sehr, sehr stark spielt. Ich freue mich schon auf die nächsten Matches", sagte Zverev bei Sky. "Ich habe das Gefühl gehabt, dass ich das Match selber gewonnen habe. Das ist ein relativ angenehmes Gefühl, wenn man gegen Nadal spielt."

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Bereits die vergangenen beiden Partien gegen Nadal hatte Zverev unter dem Hallendach jeweils für sich entschieden, zuletzt 2020 beim Masters in Paris. Doch ein Triumph auf Nadals Parade-Belag, noch dazu vor knapp 5000 frenetischen spanischen Fans, war keinesfalls erwartet worden.

Masters in Madrid: Zverev furios gegen Nadal

"Es ist die schwierigste Aufgabe im Tennis, gegen Nadal auf Sand zu spielen", hatte Zverev vor dem Match gesagt. (Die ATP-Weltrangliste)

Nach ausgeglichenem Beginn verursachte Zverev einen Doppelfehler, der Nadal ein Break zum 2:4 ermöglichte. Doch Deutschlands Topspieler ließ sich dadurch nicht verunsichern und holte sich im Anschluss gleich vier Spiele in Folge. Sinnbildlich für seinen entschlossenen Auftritt beendete er den ersten Satz mit einem Ass.

Im zweiten Satz entwickelte sich ein umkämpfter Schlagabtausch, bei dem Zverev immer häufiger entscheidende Treffer gegen den 34-Jährigen landete. Madrid-Rekordsieger Nadal haderte mit sich und hatte Mühe, dem kraftvollen Spiel Zverevs Stand zu halten. Nur mit Glück verhinderte er das Break zum 2:5. Nach 1:44 Stunden verwandelte Zverev dann seinen ersten Matchball.

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Nach seinem enttäuschenden Viertelfinal-Aus in München vor einer Woche bestätigte Zverev mit dem Triumph gegen den Weltranglistenzweiten nun seine gute Form in der spanischen Hauptstadt, wo er weiter ohne Satzverlust ist. 

Masters in Madrid: Zverev fordert Kumpel Thiem

Im Halbfinale am Samstag kommt es für Zverev in mehrfacher Hinsicht zu einem Wiedersehen mit seinem Kumpel Thiem. Vor drei Jahren hatte Zverev in der spanischen Hauptstadt im Endspiel gegen den Österreicher triumphiert. Im vergangenen Jahr fügte ihm Thiem allerdings im Finale der US Open eine der schmerzhaftesten Niederlagen seiner Karriere zu.

Der Weltranglistenvierte aus Österreich zog am frühen Freitagnachmittag durch ein 3:6, 6:3, 6:4 gegen den US-Amerikaner John Isner in die Vorschlussrunde ein. Nun folgt das Duell mit Zverev, der sich nicht als Favorit sieht: "Das Turnier ist noch nicht vorbei. Dominic Thiem hat gerade auf diesem Belag sehr, sehr stark gespielt", sagte er.

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