Wechsel von Lewandowski? "Real wird Wirbel veranstalten"
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Eine spanische Zeitung befeuert erneut die Gerüchte um einen Wechsel von Robert Lewandowksi vom FC Bayern zu Real Madrid. SPORT1 erklärt, was dahinter steckt.

Kein Ende der Spekulationen um Robert Lewandowski und Real Madrid:

Nachdem erst Ende vergangener Woche El Mundo Deportivo berichtet hatte, die Königlichen hätten sich mit Beratern des Stürmers des FC Bayern München auf einen Zweijahresvertrag ab Sommer verständigt, befeuert eine andere spanische Sportzeitung nun abermals die Gerüchte über einen Wechsel.

Wie die AS berichtet, sollen die Real-Verantwortlichen sich jetzt auf Lewandowski als Transferziel Nummer 1 festgelegt haben. In der Stürmerfrage soll der 29-Jährige demnach den Vorzug gegenüber Harry Kane von Tottenham Hotspur erhalten, heißt es. Und: Madrids Trainer Zinedine Zidane soll bereits sein Okay für Verhandlungen mit Lewandowski gegeben haben.

Zur knappen Begründung schreibt das Blatt weiter: Kanes Ablöse liege bei mehr als 200 Millionen Euro, während der Bayern-Goalgetter für gut 100 Millionen zu haben sein könnte.

Bayern erklärt Lewandowski für unverkäuflich

Fernab aller kolportierten Summen: SPORT1 weiß, dass die Münchner Lewandowski unter keinen Umständen ziehen lassen werden - zumal der Vertrag des Polen keine Ausstiegsklausel vorsieht und noch bis 2021 läuft.

Das bedeutet, dass die Bayern - wenn überhaupt - erst ins Grübeln kämen, wenn ein Angebot für Lewandowski bei weit über 100 Millionen Euro vorläge. Ob Real wirklich bereit wäre, so viel in Lewandowski zu investieren, ist äußerst fraglich.

Am Montag hatte zudem der kicker einmal mehr vermeldet, Lewandowski sei für Bayern unverkäuflich.

Real-Insider wittern hinter dem aktuellen Bericht der AS zudem eine gezielte Kampagne gegen die Real-Stürmer Gareth Bale und Karim Benzema, die das Blatt als Verantwortliche für die schwache Saison in Madrid ausmacht.

Es gäbe Bedenken, dass Kanes introvertierter Charakter nicht zu den Königlichen passe.

Real-Boss schickt SMS an Rummenigge

Was den neuerlichen Wirbel unlängst zudem entkräftet hatte: Nach Informationen des Münchner Merkur hat Real-Präsident Florentino Perez am vergangenen Wochenende vor dem Auswärtsspiel in Leipzig (1:2) Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge eine SMS geschrieben, in dem er versicherte, dass es weder ein Treffen zwischen Real und Vertretern Lewandowskis gegeben noch irgendwelche Absprachen über einen Wechsel gegeben habe, wie von El Mundo Deportivo behauptet worden war.

Zur Erinnerung: Lewandowski hatte erst vor einigen Wochen Pini Zahavi als neuen Berater engagiert, was die Spekulationen um einen vorzeitigen Wechsel einmal mehr befeuerte.

Lewandowskis ehemaliger Münchner Teamkollege Xabi Alonso riet ihm von einem Wechsel unterdessen ab. "Er ist definitiv einer der besten Neuner der Welt. Aber ich bin der Meinung, dass er bei Bayern am besten aufgehoben ist", sagte Alonso im Sportbuzzer-Interview. "Er macht jedes Jahr seine Tore, er kennt den Klub, die Liga, er gewinnt Titel. Ob er noch einmal eine andere Erfahrung machen will, muss er selbst entscheiden", so der 36-Jährige.

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