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Sir Alex Ferguson (l.) posiert mit Cristiano Ronaldo und der Trophäe des FIFA Spielers des Jahres im Januar 2009
Sir Alex Ferguson (l.) posiert mit Cristiano Ronaldo und der Trophäe des FIFA Spielers des Jahres im Januar 2009 © Getty Images
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München - Sir Alex Ferguson machte sich bei Manchester United zur Legende. Er fädelte auch den Transfer von Cristiano Ronaldo ein - mit einem Anruf in der Halbzeitpause.

Als Manchester United im Sommer 2003 zu einem Testspiel bei Sporting Lissabon antrat, griff Sir Alex Ferguson in der Halbzeitpause aufgeregt zum Telefon. 

Die Trainer-Legende der Red Devils wählte die Nummer des damaligen Geschäftsführers Peter Kenyon.

"Ich bekam in der Halbzeit einen Anruf mit der Nachricht: Bevor wir Ronaldo hier lassen, können wir ihn bitte mit nach Hause nehmen?", erzählte Kenyon dem Daily Telegraph.

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Ursprünglich war angedacht, den jungen Ronaldo zunächst noch einmal an Sporting auszuleihen. Dieser hatte in nur 45 Minuten Spielzeit jedoch offensichtlich bleibenden Eindruck bei Ferguson hinterlassen.

"Das Team reiste am nächsten Tag ab und ich blieb, um seinen Wunsch umzusetzen", erinnert sich Kenyon. 

Ferguson überzeugte Ronaldo von Transfer

Mit Erfolg: United verpflichtete den damals 18-jährigen Ronaldo noch im selben Sommer für rund 13 Millionen Euro, um ihn zum teuersten Teenager der britischen Fußball-Geschichte zu machen. 

Kenyon betont rückblickend, dass auch die Überzeugungskraft von Ferguson ein wichtiger Faktor dafür war, dass der Transfer zustande kam. Diese Fähigkeit habe der Coach während seiner 27 Jahre andauernden Amtszeit immer wieder gezeigt.

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"Darin war Alex einfach großartig. Er verkaufte Manchester United besser als jeder andere. Er hat niemals übertrieben, aber die Leute dazu gebracht, dass sie hier sein wollten", huldigt Kenyon dem Mann, der auch die Weltkarriere von Cristiano Ronaldo auf den Weg brachte.

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