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Die Los Angeles Lakers sind zum 17. Mal NBA-Champion
Die Los Angeles Lakers sind zum 17. Mal NBA-Champion © Getty Images
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München - Die Los Angeles Lakers haben die längste Saison der NBA-Geschichte gewonnen. In Spiel sechs gegen Miami ist vor allem die Defensive glänzend aufgelegt.

Die längste Saison der NBA-Geschichte ist vorbei! Die Los Angeles Lakers haben 356 Tage nach dem Saisonstart ihren 17. NBA-Titel gewonnen.

In der Nacht auf Montag schlugen die Lakers die Miami Heat mit 106:93 (64:36) und holten im sechsten Spiel der Finalserie den entscheidenden vierten Sieg.

Lakers-Superstar LeBron James schaffte gegen sein Ex-Team mit 28 Punkten, 14 Rebounds und zehn Assists erneut ein Triple-Double und wurde hinterher zum vierten Mal in seiner Karriere als Finals-MVP ausgezeichnet. Sein kongenialer Partner Anthony Davis trug 19 Punkte und 15 Rebounds zum Sieg bei.

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LeBron James präsentiert die Triophäen für den Champion und den MVP
LeBron James präsentiert die Triophäen für den Champion und den MVP © Getty Images

"Ich habe mich, meinen Körper und meinen Geist in Position gebracht, um für meine Teamkollegen da zu sein", erklärte James.

"Ich habe noch nie ein Playoff-Spiel in meiner Karriere verpasst und das Beste, was du für deine Kollegen tun kannst, ist, da zu sein. Ich hoffe einfach, meine Jungs stolz zu machen und nur das zählt für mich. Ich habe die Jungs und die Fans stolz gemacht. Ich kann es nicht erwarten, meine Familie zu Hause zu sehen. Wir haben es geschafft."

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Los Angeles Lakers ziehen mit Boston gleich

Schlüssel des Erfolgs war aber ganz klar die Defensive, bis zum Ende des dritten Viertels hatten die Heat erst 58 Punkte erzielt. Vor allem im zweiten Abschnitt (36:16) dominierten LeBron und Co., erst einmal führte ein Team in den Finals zur Halbzeit mit mehr als 28 Punkten - LA selbst in Spiel 1 gegen die Boston Celtics 1985 (30 Punkte Vorsprung).

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"Wir haben auf jeden Fall einen Doktortitel im Umgang mit Widrigkeiten", sagte Trainer Frank Vogel: "Aber es hat sich alles gelohnt."

Heat-Superstar Jimmy Butler kam mit der aggressiven Deckung von James kaum zurecht und hatte am Ende magere zwölf Punkte in der Statistik. Bester Werfer Miamis war Bam Adebayo mit 25 Punkten und zehn Rebounds.

"Ich habe den Jungs gesagt, dass ich ihnen den Titel hole und am Ende habe ich das nicht eingehalten, also muss ich es nächstes Jahr machen", sagte Butler. "Ich habe Coach Pat und Coach Spo (Präsident Pat Riley und Headcoach Erik Spoelstra, Anm. d. Red.) gesagt, dass ich hier bin, um einen Titel zu gewinnen. Ich habe meinen Job nicht erledigt, also muss ich nach vorne schauen. Ich muss meinen Titel der Abmachung einhalten."

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Mit dem 17. Titel zogen die Lakers mit Rekordchampion Boston gleich und holten ihre erste Meisterschaft seit 2010 - damals hatte der im Januar ums Leben gekommene Kobe Bryant die Lakers als MVP zum Finalsieg über den langjährigen Erzrivalen aus New England geführt. James trat nun dessen Nachfolge an, nach dem Schlusspfiff zeigte er mehrmals Richtung Himmel und gedachte Bryant. 

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Lakers stellen mehrere Rekorde auf

"Vorwärts, Lakers! Herzlichen Glückwunsch, Onkel P! Herzlichen Glückwunsch, Lakers! Kobe hatte Recht, RP! 'Bleib auf Kurs - hör nicht auf die Nebengeräusche!' Ich wünschte, Kobe und Gigi (Bryants ebenfalls verstorbene Tochter Gianna) wären hier, um das zu sehen", schrieb Witwe Vanessa Bryant bei Instagram in Richtung des Champions und General Manager Rob Pelinka.

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Mit dem Sieg stellten die Lakers mehrere Rekorde auf: Als erstes Team gewann Los Angeles die Meisterschaft, nachdem sie in den vergangenen fünf Jahren die Playoffs verpasst hatten. Seit Saisonstart gewannen die Lakers jedes Spiel, in dem sie mit einer Führung ins letzter Viertel gingen - 57 Mal war dies der Fall.

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LeBron stellte mit seinem 260. Playoff-Einsatz ebenfalls einen Rekord auf und gewann nach 2012, 2013 (ausgerechnet mit Miami) und 2016 (mit Cleveland) seinen vierten Titel. Mit seinem 28. Triple-Double in den Playoffs fehlen ihm nur noch zwei bis zu Rekordhalter Magic Johnson, der langjährigen Überfigur der Lakers.

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James erfüllt Mission Titel

Nur Michael "Air" Jordan gewann wie nun James mindestens vier Mal den MVP-Award sowohl in der regulären Saison als auch in den Finals. Als einziger Spieler überhaupt schaffte James einen Punkteschnitt von über 25 in den Playoffs mit drei Teams, die anschließend den Titel holten.

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"Ich wollte dieses Team dahin zurückbringen, wo es hingehört. Teil eines so historischen Klubs zu sein ist ein unglaubliches Gefühl", sagte James, der im zweiten Jahr nach seiner Unterschrift die Mission Titel erfüllte.

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