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Anthony Davis (r.) gewann an der Seite von LeBron James seinen ersten NBA-Titel
Anthony Davis (r.) gewann an der Seite von LeBron James seinen ersten NBA-Titel © Imago
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München - Anthony Davis steigt laut "ESPN" tatsächlich aus seinem Vertrag bei den Lakers aus. Doch Los Angeles darf sich dennoch Hoffnungen auf einen Verbleib machen.

Anthony Davis wird Free Agent.

Der Superstar der Los Angeles Lakers hat sich laut ESPN dagegen entschieden, seine Spieleroption zu ziehen, um auch in der kommenden Saison automatisch beim Titelverteidiger zu bleiben.

Davis hätte dadurch 2020/2021 28,7 Millionen Dollar erhalten. Sein Ausstieg bedeutet aber wahrscheinlich nicht, dass er nicht mehr für die Lakers aufläuft.

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Seine Entscheidung wird eher als bevorstehender Millionenpoker gesehen.

Davis vermeidet Bekenntnis zu Lakers

So gehen die Experten davon aus, dass Davis einen lukrativeren, vor allem aber längeren Vertrag unterschreiben will.

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Ein Bekenntnis zu den Lakers hatte Davis in einem TV-Interview unmittelbar nach dem Gewinn der Meisterschaft aber nicht abgegeben. "Ich habe keine Ahnung. Ich weiß es nicht", sagte der Big Man auf einen Verbleib angesprochen.

"In den nächsten Monaten werde ich es herausfinden", ergänzte der 27-Jährige. "Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, aber deshalb ist mein Agent (Rich Paul, Anm. d. Red.) der, der er ist", sagte Davis: "Wir werden darüber diskutieren und ich mir darüber klar werden."

Absprache mit LeBron James?

Eine Option wäre, dass Davis einen Zweijahresvertrag mit einer Spieleroption auf eine weitere Saison unterschreibt. Dann wäre der Big Man zehn Jahre in der NBA, was sein mögliches maximales Gehalt bei einem neuen Deal 2022 steigern würde.

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Womöglich wird Davis' Entscheidung auch in Absprache mit LeBron James fallen, der 2021 ebenfalls per Spieleroption aus seinem Vertrag aussteigen könnte. Auch James wird von Rich Paul vertreten.

Neben Davis können bei den Lakers auch Rajon Rondo, Kentavious Caldwell-Pope, Avery Bradley, JaVale McGee zu Free Agents werden. Dwight Howard und Markieff Morris werden ohnehin frei am Markt zu haben sein.

Der Champion steht dagegen vor der Verpflichtung von Dennis Schröder. Der deutsche Nationalspieler soll per Trade von den Oklahoma City Thunder kommen.

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