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München - Rund um den Todestag von Kobe Bryant verzichten die L.A. Lakers auf offizielle Tributgesten. Sie wollen die offenen Wunde nicht noch stärker aufreißen.

Ein Jahr ist die Tragödie um Kobe Bryant nun her - verheilt sind die Wunden, die er hinterlassen hat, aber längst noch nicht.

Die Erinnerung an den Hubschrauberabsturz, bei dem der NBA-Superstar, seine Tochter Gianna und sieben andere Menschen ums Leben gekommen sind, ist vor allem in der Wahlheimat Los Angeles noch schmerzhaft präsent.

So sehr, dass die Los Angeles Lakers sich intern entschieden haben sollen, sehr zurückhaltend mit dem traurigen Jubiläum umzugehen.

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L.A. Lakers begehen Todestag von Kobe Bryant zurückhaltend

Wie ESPN berichtet, gab es um den Todestag herum bewusst keine besonderen Aktionen und offiziellen Tributgesten von Bryants früherem Team, weder beim Spiel in Cleveland am Montag noch in Philadelphia am Tag danach.

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Man wolle den Tag "nicht noch schwieriger machen, indem das Jubiläum zusätzlich betont wird", heißt es in dem Bericht. Man wolle "nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf die grauenvollen Details des Unfalls lenken und damit mehr Trauma als Heilung verursachen", speziell in Bryants Familie.

Verwunden haben auch die heutigen Lakers-Stars Bryants Tod noch nicht. "Ich habe immer noch Probleme damit, kann es immer noch nicht glauben", sagte Anthony Davis im Vorfeld des Todestags. LeBron James ergänzte: "Es braucht Zeit. Jeder hat seinen eigenen Trauerprozess."

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Besondere Geste aus Italien

Offensiver ging etwa Kyrie Irving, der Star der Brooklyn Nets mit Bryants Todestag um: Der 28-Jährige, der sich in den Jahren vor dem Tod des Idols mit ihm angefreundet hatte, zeigte sich vor dem Spiel gegen die Miami Heat mit einem Bryant-Trikot.

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Eine Geste, um die Erinnerung an die "Black Mamba" wachzuhalten, kam auch aus Italien: In Reggio Emilia, wo Bryant einen Teil seiner Kindheit und Jugend verbracht hat, wird an diesem Dienstag offiziell ein Platz nach ihm und Tochter Gianna benannt.

Kobes Vater Joe Bryant hatte in Italien gespielt und Kobe hatte sich eine besondere Beziehung zu dem Land bewahrt: Er sprach fließend italienisch und gab auch seinen drei anderen Töchtern italienische Namen (Bianka, Natalia, Capri).

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