Deutsche Schmetterlinge gehen unter
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Die deutschen Volleyballerinnen verabschieden sich ohne Heimsieg aus der Nations League. In Stuttgart setzt es auch gegen die Niederlande eine Niederlage.

Die deutschen Volleyballerinnen haben sich ohne Heimsieg aus der Nations League verabschiedet.

Die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski musste am Donnerstagabend ein 1:3 (21:25, 16:25, 26:24, 19:25) gegen die Niederlande hinnehmen und kassierte die dritte Pleite in der Stuttgarter Porsche-Arena. Bereits vor Turnierbeginn hatte Deutschland keine Chance mehr, die Finalrunde zu erreichen. 

Nach der knappen Niederlage gegen Olympiasieger China am Dienstag (2:3) und dem 1:3 gegen die Türkei am Mittwoch blieb auch die Überraschung gegen die favorisierten Niederländerinnen aus.

"Das ist die Realität gerade, das muss man so klar sagen. Wir haben hier drei der Top-Sechs-Teams der Nations League gehabt, da gibt es einfach noch Abstand zu uns", sagte Koslowski: "Wir wissen aber, woran wir arbeiten müssen."

Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) konnte vor 1510 Zuschauern zwar phasenweise mithalten, doch gegen die physisch überlegenen Gegnerinnen reichte die Leistung nicht. Gerade in der Annahme offenbarte der Gastgeber immer wieder Schwächen.

Lippmann muss verletzt passen

Ohne Topscorerin Louisa Lippmann, die wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel erneut aussetzen musste, waren Lena Stigrot, Jennifer Geerties und Hanna Orthmann auffälligste Akteurinnen auf dem Feld. Stigrot kam erst im dritten Satz für Kimberly Drewniok, die gegen die Türkei noch mit 21 Punkten geglänzt hatte.

Bei der ersten Auflage des hochkarätigen Wettbewerbs konnte das DVV-Team in 15 Spielen fünf Siege einfahren und blieb damit im Rahmen der Erwartungen. Neben einem Überraschungserfolg zum Auftakt gegen Brasilien gelangen Siege gegen Thailand, die Dominikanische Republik, Belgien und Argentinien. Sollte Südkorea am Abend gegen Serbien (22.40 Uhr) verlieren, beendet Deutschland die Nationenliga als Tabellenelfter. 

Für das Final Six in Nanjing (27. Juni bis 1. Juli) qualifizierten sich neben dem gesetzten Gastgeber China noch Weltmeister USA, Brasilien, Serbien, die Niederlande und die Türkei.

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