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Ein Sieg trennt die deutschen Volleyballer noch von Olympia. Im Halbfinale des Qualifikationsturniers setzen sich die DVV-Herren deutlich gegen Bulgarien durch

Der Traum von Tokio lebt - die deutschen Volleyballer greifen nach dem Ticket für Olympia in Japan.

Angeführt von ihrem wiedergenesen Starspieler Georg Grozer zog die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) am Donnerstagabend durch ein 3:1 (25:20, 25:23, 20:25, 25:23) gegen Bulgarien ins Finale des Qualifikationsturniers in Berlin ein und benötigt nur noch einen Sieg für die Teilnahme an den Sommerspielen.

Im Finale am Freitag (20.10 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) trifft Deutschland auf Frankreich.

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Nur der Sieger schafft die Olympia-Qualifikation. Die Franzosen erreichten das Endspiel durch ein 3:2 (13:25, 22:25, 25:14, 25:21, 15:9) gegen Vize-Europameister Slowenien. Frankreich drehte dabei einen 0:2-Rückstand.

Spielt er oder spielt er nicht? Und wenn ja - wie lange? Das Rätselraten um den Gesundheitszustand von Schlüsselspieler Grozer war vor Spielbeginn das große Thema beim deutschen Team.

Bulgarien kann "Hammerschorsch" nicht stoppen

Der 35-Jährige klagte über Schmerzen an der rechten Wade und hatte im letzten Gruppenspiel gegen Slowenien (2:3) pausiert. "Wir müssen uns auch darauf vorbereiten, dass er im Lauf des Spiels nicht weitermachen kann", hatte Bundestrainer Andrea Giani am Mittwoch gesagt.

Die Wade hielt der Belastung stand, Grozer spielte - und war die gewohnte Stütze für sein Team. Zwar zeigte er ungewohnte Fehler im Aufschlagspiel, mit kaum zu verteidigenden Schmetterbällen stellte der "Hammerschorsch" Bulgarien aber vor massive Probleme.

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Der Block, von Giani als Stärke des zuvor ungeschlagenen Gegners ausgemacht, fand gegen Grozers Gewaltschläge kaum ein Mittel.

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Auch als lautstarker Motivator war Grozer, der seine Nationalmannschaftskarriere spätestens nach Tokio beenden wird, gefordert, denn fehlerfrei agierte das deutsche Team keineswegs.

Schwache Annahmen brachten Bulgarien immer wieder zurück ins Spiel.

DVV-Team bringt Gegner wieder ins Spiel

Nach dem ersten Satzgewinn verlor das DVV-Team nach langer Dominanz die Konzentration und gab eine komfortable Fünf-Punkte-Führung Führung aufgrund vermeidbarer Fehler beim Aufschlag und der Annahme aus der Hand.

Den Satzgewinn ließen sich Grozer und Co. aber nicht mehr nehmen.

Im dritten Satz hatte das deutsche Team Chancen für die frühzeitige Entscheidung, brachte die Bulgaren mit Abstimmungsproblemen und zu vielen Schlägen ins Netz aber zurück ins Spiel.

Das Duell blieb umkämpft, das bessere Ende hatte die DVV-Auswahl für sich.

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