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Volleyballerin Chiara Hoenhorst wurde bei der Amokfahrt in Münster schwer verletzt
Volleyballerin Chiara Hoenhorst wurde bei der Amokfahrt in Münster schwer verletzt © Imago
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Bei der Amokfahrt in Münster trägt Chiara Hoenhorst schwere Kopfverletzungen davon. Nun gibt die Volleyballerin des USC Münster nach Monaten ihr Comeback.

Gute Nachrichten für die Fans des USC Münster. 

Nach vielen Monaten Pause gibt Chiara Hoenhorst ihr Comeback in der Bundesliga. Bei der Begegnung gegen Suhl am Sonntag steht die 21-Jährige erstmals wieder im Kader der ersten Mannschaft. Zuletzt hatte sie zwei Spiele für die zweite Auswahl bestritten.

Die Rückkehr von Hoenhorst ist das glückliche Ende einer langen Leidenszeit. Anfang April war ein Mann in der Münsteraner Altstadt mit einem Campingbus in eine Menschenmenge gefahren und hatte dabei vier Menschen getötet sowie 25 Menschen verletzt. Der Täter beging danach Selbstmord.

Hoenhorst wurde bei der Amokfahrt schwer verletzt und anschließend in ein künstliches Koma verlegt. Sie erlitt massive Kopfschädigungen, zwischenzeitlich musste ihr sogar ein Teil der Schädeldecke entfernt werden. An den Tathergang erinnert sich die Außenspielerin nicht. 

Die 21 Jahre alte Hoenhorst spielt seit 2017 für den USC in der Bundesliga. In ihrer Jugend kam sie für die deutsche U17-Nationalmannschaft zum Einsatz.

SPORT1 überträgt in der Saison 2018/19 mindestens 33 Hauptrunden- und Playoff-Partien der Volleyball Bundesliga der Frauen

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