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Souveräne Vorstellung von Allianz MTV Stuttgart. Beim Gastspiel in Wiesbaden schnappt sich der Tabellenführer einen Sieg, hat aber mehr Mühe als erwartet.

Starke Vorstellung der Damen von Allianz MTV Stuttgart.

Die Mannschaft von Trainer Giannis Athanasopoulos hat sich beim Auswärtsspiel gegen den 1. VC Wiesbaden den nächsten Sieg geschnappt. Der Tabellenführer hatte beim 3:0 (25:27, 21:25, 20:25) gegen den VC aber deutlich mehr Mühe als erwartet. 

Gleich im ersten Satz brauchte es mehr als 25 Punkte, um die Entscheidung herbeizuführen. Ähnlich spannend ging es auch in den Abschnitten zwei und drei weiter. Im dritten Satz hatten die Damen aus Wiesbaden sogar zeitweise in Führung gelegen, ehe Stuttgart die eigenen Stärken wieder besser auszuspielen wusste. 

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Trainer Groß fehlte gesperrt

"Jeder Gegner will uns unbedingt schlagen. Es ist für uns durchaus Druck, dass wir immer gut spielen müssen, denn jeder gibt 150 Prozent, wenn er gegen uns spielt. Wir wollen es uns aber nicht nehmen lassen, weiterhin ohne Niederlage durch die Saison zu gehen", sagte Stuttgarts Zuspielerin Pia Kästner nach der Partie im SPORT1-Interview.

Bei den Gastgeberinnen aus Wiesbaden, die aufgrund einer Sperre auf ihren Coach Dirk Groß verzichten mussten, war die Freude über die eigene starke Leistung trotz der Niederlage groß. "Wir können so stolz sein, dass wir gegen so eine gute Mannschaft so gut gekämpft haben. Wir haben im Aufschlag Druck gemacht und haben die Stuttgarter Probleme bei der Annahme gut ausgenutzt" meinte Tanja Großer. 

Die häufig von Verletzungen gebeutelten Wiesbadenerinnen mussten auch vor dieser Partie eine Hiobsbotschaft hinnehmen. Stamm-Libera Lisa Stock meldete sich krank. Den Ausfall kompensierten die Gastgeberinnen aber souverän. 

In der Tabelle liegt Stuttgart weiterhin ungeschlagen auf Platz eins, Wiesbaden hat auf Rang neun die Playoffs im Visier.

Schwerin macht Druck

Der Schweriner SC lässt den Stuttgarterinnen keine Atempause. Mit dem 3:1-Erfolg in Erfurt bleiben die Schwerinerinnen dem Tabellenführer auf den Fersen und warten weiter auf den ersten Ausrutscher der Schwäbinnen.

Der SC Potsdam entledigte sich seiner Pflichtaufgabe bei VCO Berlin erwartungsgemäß mit einem Sieg. Allerdings musste Potsdam beim 3:1-Sieg einen Satz abgeben.

Dresden bleibt dran

Bereits am Samstag feierte der Dresdner SC einen Pflichtsieg bei Schwarz-Weiß Erfurt und bleibt am Spitzenduo dran, hat aber bereits ein Spiel mehr auf dem Konto.

Die Roten Raben Vilsbiburg hingegen haben sich eine böse Klatsche abgeholt. Gegen die Ladies in Black Aachen setzte es ein herbes 0:3. Zwar bleibt Aachen trotzdem auf Rang vier, jedoch kann Verfolger USC Münster mit einem Spiel weniger noch vorbeiziehen. (SERVICE: Volleyball-Bundesliga im SPORT1-Datencenter)

Der 13. Spieltag im Überblick:

Samstag, 26. Januar
Schwarz-Weiß Erfurt - Dresdner SC 1:3 (24:26, 20:25, 28:26, 17:25)
Rote Raben Vilsbiburg - Ladies in Black Aachen 3:0 (25:23, 25:22, 25:20)
NawaRo Straubing - VfB 91 Suhl 0:3 23:25, 23:25, 22:25)

Sonntag, 27. Januar
USC Münster - Schweriner SC 1:3 (23:25, 25:23, 17:25, 13:25)
VCO Berlin - SC Potsdam 1:3 (23:25, 25:23, 8:25, 21:25)
1. VC Wiesbaden - Allianz MTV Stuttgart 0:3 (25:27, 21:25, 20:25)

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