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Kaillie Humphries (l.) und Phylicia George holten 2018 Gold im Zweierbob
Kaillie Humphries (l.) startet künftig für die USA © Getty Images
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Der kanadische Bobverband verliert seine Vorzeigeathletin. Kaillie Humphries bekommt die Freigabe, künftig für ein anderes Land an den Start zu gehen.

Einem Wechsel der zweimaligen kanadischen Zweierbob-Olympiasiegerin Kaillie Humphries zum Bob- und Skeletonverband der USA steht nichts mehr im Wege.

Die kanadische Verbandsführung kam am Samstag dem Wunsch von Humphries nach und gab sie frei. "Das war keine leichte Entscheidung", teilte der Verband BCS mit.

"Wir haben alle relevanten Faktoren in dieser wichtigen und komplexen Entscheidung abgewogen, eine Medaillenkandidatin zu einem unserer stärksten Konkurrenten ziehen zu lassen", heißt es in der Mitteilung weiter. 

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Auslöser für Humphries' Wechselwunsch ist eine Belästigungsklage, die sie im August vergangenen Jahres beim kanadischen Verband eingereicht hatte und die nach Meinung der Athletin falsch gehandhabt wurde. In der vergangenen Saison hatte die 34-Jährige daraufhin pausiert.

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Bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi hatte Humphries Gold im Zweierbob gewonnen. Zudem holte sie im vergangenen Jahr bei den Winterspielen in Pyeongchang Bronze.

Mitte September hatte Humphries den ehemaligen amerikanischen Bobpiloten Travis Armbruster geheiratet.

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