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Linus Straßer hat ein starkes Comeback geliefert
Linus Straßer hat ein starkes Comeback geliefert © Getty Images
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Bärenstarkes Comeback von Linus Straßer. Im ersten Rennen nach seinem Kahnbeinbruch in der rechten Hand fährt er beim Slalom in Zagreb direkt in die Top 8.

Felix Neureuther haderte mit der vergebenen Podestchance seines designierten Nachfolgers, doch Linus Straßer war mit seinem siebten Platz beim Slalom-Weltcup in Zagreb mehr als zufrieden.

"Ich fand's einfach nur geil. Ich glaube, das hat man heute auch beim Skifahren gesehen", sagte der Münchner, dem nur vier Wochen nach seinem Kahnbeinbruch in der rechten Hand ein starkes Comeback gelang: "Ich bin super, super happy mit dem Ergebnis."

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Beim Sieg des Franzosen Clement Noel hatte Straßer als Dritter nach dem ersten Lauf zwischenzeitlich sogar beste Chancen auf den Sieg gehabt.

Neureuther ärgert sich

Doch nach einem nervösen Beginn und einfachen Fehlern fiel der 27-Jährige unter Flutlicht am Bärenberg im zweiten Durchgang noch zurück. "Ah, das ärgert mich jetzt", sagte ARD-Experte Neureuther unmittelbar nach Straßers Zieldurchfahrt, analysierte anschließend aber: "Er hat das super gemacht." 

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Besonders im ersten Lauf, in dem Straßer sein Vorhaben perfekt umsetzte. "Ich wollte befreit Skifahren und einfach richtig Gas geben", berichtete der Skirennläufer, der auf der vereisten Piste mit der hohen Startnummer 31 ins Rennen gegangen war.

Die lädierte Hand bereitete ihm dabei offenbar keine Probleme. Unmittelbar nach seiner Verletzung hatte er noch mit einem späteren Comeback im österreichischen Ski-Mekka Kitzbühel am 26. Januar gerechnet.

Kein weiterer Deutscher in Top 30

Straßer ist im Jahr eins nach der Neureuther-Ära im Slalom der große Hoffnungsträger des Deutschen Skiverbandes (DSV). Bisher prägten viele Schwankungen die Leistungen des talentierten Fahrers. Doch diese Saison startete verheißungsvoll.

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Beim Auftakt in Levi hatte er im November als Achter mit hoher Startnummer überzeugt, war dann wegen seiner Verletzung aber zum Zuschauern gezwungen. 

Umso stärker ist seine Rückkehr einzustufen, die dem DSV den Jahresauftakt rettete. Denn die weiteren deutschen Starter enttäuschten: David Ketterer als 33. und Fritz Dopfer auf Rang 37 hatten den zweiten Lauf verpasst, Dominik Stehle und Stefan Luitz waren ausgeschieden.

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