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München - Gary Anderson findet beim Grand Slam of Darts zum richtigen Zeitpunkt in die Spur. Auch Rob Cross verhindert das vorzeitige Aus und packt das Achtelfinale.

Sie können es ja doch noch beim Showdown in der Gruppenphase - und wie!

Gary Anderson und Rob Cross haben beim Grand Slam of Darts im englischen Coventry (16. bis 24. November LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) ein drohendes frühzeitiges wie historisches Aus beeindruckend abgewendet.

Anderson feierte am dritten Turniertag im Duell mit Ryan Searle (England) einen 5:3-Sieg, wahrte damit Platz zwei in der Gruppe Gruppe B und schaffte so den Einzug ins Achtelfinale. (Die Tabellen des Grand Slam of Darts)

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Cross wiederum zwang Luke Humphries (beide England) mit 5:2 in die Knie und sicherte sich ebenso den zweiten Rang fürs Weiterkommen in der Gruppe D, wo Dave Chisnall  das Kräftemessen mit dem ausgeschiedenen Justin Pipe (5:2) erst mit dem 14. Matchdart für sich entschied.

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Starkes Checkout von Anderson gegen Searle 

Cross und Humphries schenkten sich nichts (Drei-Dart-Average von 102,31 zu 102,57), allerdings erwischte der PDC-Weltmeister von 2018 mit einem 2:0 den wesentlich besseren Start und zeigte sich auch auf die Doppel treffsicherer.

Anderson zeigte sich wie ausgewechselt gegenüber dem 1:5-Debakel am Vortag gegen den Gruppenersten Simon Whitlock (Australien), der im Vergleich mit Adam Gawlas (Tschechien) nach einem 0:4-Rückstand noch furios mit 5:4 und Matchdart gegen sich im Decider die Oberhand behielt.

was nicht zuletzt an einer diesmal überragenden Checkout-Performance von 80 Prozent (gegenüber 16.67 % zuletzt) lag.

Im Duell mit Searle ließ der zweimalige PDC-Weltmeister und Premier-League-Sieger Anderson sich auch von anhaltenden gesundheitlichen Problemen und Kniebeschwerden nicht beirren, machte von Beginn an Druck. (Spielplan und Ergebnisse des Grand Slam of Darts)

Zwar agierte auch sein Kontrahent "Heavy Metal" mit hohem Scoring, schaffte sogar einen höheren Drei-Dart-Average (102,06 zu 99,31). In den entscheidenden Situationen erwies sich der "Flying Scotsman" aber als zu abgezockt. 

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Bestes Beispiel war das 119er-Finish (T19, 12, Bulls-eye), mit dem der 49-Jährige das Match gleich mit dem ersten Matchdarts beendete.

Aspinall trumpft gegen Evans auf

Auch Nathan Aspinall zeigte gegen den englischen Landsmann Ricky Evans seine ganze Klasse, löste in der Gruppe H dank eines souveränen 5:1 das Halbfinal-Ticket als Zweitplatzierter hinter Dimitri Van den Bergh. 

Der wiederum machte gegen BDO-Weltmeister Wayne Warren mit 5:1 ebenso kurzen Prozess, schrammte dabei mit acht perfekten Pfeilen nur knapp an einem 9-Darter vorbei.

Wesentlich umkämpfter dagegen ging es in der Gruppe F um die Position hinter dem qualifizierten James Wade (5:2 gegen Glen Durrant) zu: Erst im Entscheidungsleg behauptetet sich Damon Heta aus Australien mit 5:4 gegen Jermaine Wattimena (Niederlande).

Clemens gegen van Gerwen chancenlos

Die ersten beiden Spieler jeder Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale des seit 2009 ausgetragenen Majors.

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Im vergangenen Jahr hatte der Deutsche Gabriel Clemens den Sprung unter die letzten 16 geschafft, wo er gegen Glen Durrant ausgeschieden war.

In der diesjährigen ersten Runde hatte The German Giant einen überragenden Auftakt gefeiert und Joe Cullen mit 5:2 vom Oche gefegt.

Im Hammerduell mit dem Weltranglisten-Ersten Michael van Gerwen aus den Niederlanden setzte es für Clemens danach aber eine 1:5-Lehrstunde.

SPORT1 zeigt das neuntägige Event in knapp 50 Stunden umfangreich im Free-TV. Zudem sind alle Sessions im kostenlosen Livestream auf YouTube zu sehen.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Gruppenphase (Best of 9 Legs):
Simon Whitlock - Adam Gawlas 5:4
Dave Chisnall - Justin Pipe 5:2
James Wade - Glen Durrant 5:2
Dimitri Van den Bergh - Wayne Warren 5:1
Jermanine Wattimena - Damon Heta 4:5
Gary Anderson - Ryan Searle 5:3
Nathan Aspinall - Ricky Evans 5:1
Rob Cross - Luke Humphries 5:2

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