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Die Fürther konnten das Frankenderby mit 2:0 für sich entscheiden
Die Fürther konnten das Frankenderby mit 2:0 für sich entscheiden © Getty Images
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Im Kellerduell trifft Derbysieger Greuther Fürth auf den Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern. Für Kiel geht es gegen den VfL Bochum um den Anschluss zur Spitze.

Im Kellerduell der 2. Bundesliga trifft Greuther Fürth am Samstag auf den Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern (ab 13 Uhr im LIVETICKER). Für die Fürther zeigt der Trend klar nach oben. Nicht nur der Derbysieg gegen den Erzrivalen aus Nürnberg spricht für die Kleeblätter.

In den letzten vier Partien holte das Team von Damir Buric zehn Punkte, seit acht Spielen sind die Fürther ungeschlagen. Der Lohn der Serie: Nach dem Derbysieg konnten sie zum ersten Mal seit dem dritten Spieltag die Abstiegsplätze verlassen. Zuhause zeigen sich die Franken in dieser Saison stark: 23 Punkte verbuchten sie in zwölf Spielen im Sportpark Ronhof.

Doch auch die Roten Teufel aus Kaiserslautern zeigen sich erstarkt und haben nach dem Heimsieg gegen Union Berlin nur noch sechs Punkte Rückstand auf die Fürther. "Wir müssen in diesem Spiel nochmal ans Limit gehen, müssen alles abrufen",  sagt Buric im kicker.  Die Männer vom Betzenberg schätzt er stark ein: "Es ist eine Mannschaft, die in der Rückrunde top ist. Sie spielt erfrischend und sehr kompakt, hat gute Umschaltaktionen und schnelle Stürmer. Sie sind in der Lage, richtig unangenehm zu spielen."

Kauczinski: "Möglichst schnell in sicheren Hafen"

In den Abstiegskampf können auch noch Eintracht Braunschweig und St. Pauli geraten (ab 13 Uhr im LIVETICKER). Die Hamburger liegen mit 34 Punkten auf dem zehnten Platz, Braunschweig mit 32 Punkten auf dem Zwölften.  

Am vergangenen Spieltag musste St. Pauli gegen Fortuna Düsseldorf die neunte Saisonniederlage einstecken. Zuhause zeigt sich die Mannschaft von Markus Kauczinski durchwachsen. Insgesamt konnten 15 Punkte aus zwölf Spielen geholt werden. Allerdings entschieden die Hamburger das Hinspiel mit 2:0 für sich.

Den Abstiegskampf will Pauli-Trainer Kauczinski verhindern: "Es geht nun darum, möglichst schnell den sicheren Hafen zu erreichen", sagte er im NDR.

Erstarkt zeigt sich Braunschweig. Das Team von Torsten Lieberknecht siegte zuletzt gegen Jahn Regensburg und zeigt sich defensiv stark. Nur 27 Gegentore ließ die Hintermannschaft der Braunschweiger zu. (SERVICE: Die Tabelle der 2. Liga)

Bleibt Kiel an der Spitze dran?

Auch auf Holstein Kiel kommen nun die entscheidenden Wochen zu. Für die Störche geht es gegen den VfL Bochum (ab 13 Uhr im LIVETICKER) um wichtige Punkte um den Aufstieg, auch wenn sich die Verantwortlichen zurückhaltend zeigen und als Saisonziel am Klassenerhalt festhalten.

Der VfL Bochum konnte aus den letzten fünf Spielen sieben Punkte holen und will dem Tabellenkeller entkommen. Nach dem 1:0 Sieg gegen Ingolstadt  zeigte sich VfL-Kapitän Stefano Cellozi auf der Pressekonferenz zurückhaltend: "Bis zum Klassenerhalt wird es noch ein langer, schwerer Weg, es wird keine Zeit mehr zum Durchschnaufen geben. Wir müssen jetzt gegen Kiel weiter punkten."

Beim letzten Aufeinandertreffen siegten die Kieler mit 3:0.

Die Zweitliga-Highlights in der Sendung "Sky Sport News HD: Die 2. Bundesliga" sonntags ab 19.30 Uhr im TV auf SPORT1.

Absteigerduell in Ingolstadt

In Darmstadt treffen zwei Bundesliga-Absteiger aufeinander (ab 13 Uhr im LIVETICKER). Sowohl der FC Ingolstadt als auch der SV Darmstadt können indes nicht zufrieden mit ihrer Saison sein. Die Lilien sind sogar akut abstiegsbedroht.

Beide Mannschaften zeigten zuletzt magere Auftritte. Die Schanzer konnten in den letzten fünf Spielen nur einen Sieg feiern. Die Darmstädter erreichten die selbe schwache Ausbeute. Ingolstadt musste am vergangenen Spieltag eine Heimniederlage gegen Bochum einstecken, Darmstadt punktete wenigstens gegen Dynamo. Vor dem Spiel betitelte Dirk Schuster den FCI als "eine kleine Wundertüte".

Aktuell liegt Darmstadt auf Tabellenplatz 17, Ingolstadt auf Platz 11. Schuster will sich nicht auf Rechenspiele um den Klassenerhalt einlassen: "Es geht eh nur um uns, weil wir Hilfe von anderer Seite nicht erwarten können. Wir sind sehr gut beraten, wenn wir den Fokus nur auf uns haben", sagte er.

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