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FIFA-Präsident Gianni Infantino (l.), hier mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, und sein Verband verteidigen den eigenen Ethikcode
FIFA-Präsident Gianni Infantino (l.), hier mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, und sein Verband verteidigen den eigenen Ethikcode © Getty Images
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Die FIFA verteidigt ihre Veränderung am verbandseigenen Ethikcode. Die neuen Anpassungen hatten für Kritik gesorgt, weil darin das Thema Korruption fehlte.

Die FIFA hat ihre Änderungen am eigenen Ethikcode verteidigt. "Die neue Version enthält eine Reihe wichtiger Veränderungen, welche die Arbeit der Ethikkommission stärken, und der FIFA dabei helfen, die Integrität und den Ruf des Fußballs weltweit zu schützen", schrieb die FIFA in einer Stellungnahme.

Der Kodex sei mit der Absicht überarbeitet worden, "mehr Transparenz und Verständnis für einzelne Verfahren zu schaffen".

FIFA: "Sprachliche Gründe" für fehlendes Wort "Korruption"

Für Kritik hatte am Dienstag gesorgt, dass in der deutschen, englischen und spanischen Version des Ethikcodes das Wort "Korruption" nicht mehr auftaucht. Die FIFA begründete das mit "sprachlichen Gründen", die keine wesentlichen Auswirkungen auf tatsächliche Verstöße hätten. Der neue Ethikcode sei zudem "strenger" wenn es um Bestechung gehe.

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Aufgenommen wurde in den Ethikcode zudem eine Verjährung, die bei Bestechung, Veruntreuung und Manipulation auf zehn bzw. 15 Jahren bei Eröffnung eines Verfahrens festgelegt wurde.

Außerdem sind "diesem Reglement unterstellten Personen im Rahmen von FIFA-Veranstaltungen öffentliche verleumderische Aussagen gegenüber der FIFA und/oder anderen diesem Reglement unterstellten Personen verboten".

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