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Britische Regierung will gegen Super League vorgehen
Britische Regierung will gegen Super League vorgehen © AFP/SID/PIPPA FOWLES
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Die britische Regierung hat dem Fußball-Verband FA und der Premier League ihre "volle Unterstützung" im Kampf gegen die Super League zugesichert.

Die britische Regierung hat dem englischen Fußball-Verband FA und der Premier League ihre "volle Unterstützung" im Kampf gegen die geplante Super League zugesichert.

Er werde unternehmen, "was auch immer nötig ist", sagte der für Sport zuständige Kulturminister Oliver Dowden am Montag im Parlament. Dem Politiker zufolge kann unter Umständen sogar das Kartellrecht bemüht werden, um die neue Liga zu blockieren.

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Er habe Gespräche mit der Liga, dem Verband und der UEFA geführt, so Dowden. "Unsere Botschaft war eindeutig - sie haben unsere volle Unterstützung", sagte er in London und forderte eine "starke Antwort" der Politik. Den Verbänden rief er zu: "Seien Sie sicher: Wenn Sie nicht handeln können, werden wir es tun. Wir werden alles unternehmen."

Laut Dowden könnten die sechs abtrünnigen Premier-League-Klubs nun sogar zu einem Fall für das Kartellrecht werden, das in England die Schaffung eines Monopols oder eines Unternehmenskartells verhindern soll.

Zudem soll eine schon länger angedachte, von Fans geführte Plattform geschaffen werden, die sich mit der Zukunft des Fußball auf der Insel beschäftigt. Eine der Ideen sieht eine Adaption der in Deutschland gängigen 50+1-Regel vor. "Um es auf den Punkt zu bringen: Wir werden alles unternehmen, was nötig ist, um unseren Nationalsport zu schützen", sagte Dowden.

Auch Premierminister Boris Johnson hatte zuvor die englischen Klubs FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur, FC Arsenal und FC Chelsea, die die Hälfte der zwölf Gründungsmitglieder stellen, kritisiert. "Pläne für eine europäische Super League wären für den Fußball sehr schädlich, und wir unterstützen die Fußballverbände dabei, Maßnahmen zu ergreifen. Sie würden das Herzstück des nationalen Spiels treffen und die Fans im ganzen Land betreffen", sagte Johnson.

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