Spieler begeistert - wie Kovac Bayern besser macht
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München - Der FC Bayern München weiht die neu gestaltete Allianz Arena mit einem Sieg gegen Manchester United ein. Der Supercup gegen Eintracht Frankfurt kann kommen.

Der FC Bayern München ist heiß auf den ersten Titel. Im letzten Härtetest vor dem Supercup-Finale gegen Pokalsieger Eintracht Frankfurt zeigte der Rekordmeister, dass die Pflichtspiele beginnen können.

Die klar überlegenen Münchner gewannen die Heimpremiere des neuen Trainers Niko Kovac gegen Manchester United verdient mit 1:0 (0:0). (Die Partie zum Nachlesen im TICKER)

Für das Team von Jose Mourinho, das ohne Topstars wie Weltmeister Paul Pogba auf der ganzen Linie enttäuschte, war es immerhin die Generalprobe vor dem Start in die Premier League am Freitag gegen Leicester City. Das Tor für den deutschen Rekordmeister, der einige weitere gute Chancen vergab, gelang Javi Martinez (59.) per Kopf.

David Alaba bezeichnete die Partie bei SPORT1 als "gelungene Generalprobe" für den Supercup: "Uns ist es gelungen, vieles von dem umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben."

Kovac schwärmt

"Wir haben über 90 Minuten nichts zugelassen. Der Gegner war immerhin Manchester United", meinte Teamkollege Thomas Müller: "Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, unser Umschaltspiel war exzellent, wir hätten aber gern noch das eine oder andere Tor geschossen. Es war ein rundum gelungener Abend."

Auch Kovac lobte den Auftritt seines Teams, die Münchner hätten "das Spiel dominiert, haben keine einzige Torchance zugelassen. Wir haben ein, zwei Tore zu wenig geschossen, aber die Art und Weise war schon sehr gut", sagte Kovac bei RTL.

Manuel Neuer pflichtete ihm bei: "Wir standen hinten wirklich gut und haben gut umgeschaltet. Außerdem haben wir den Ball gut laufen lassen und hatten viele Spielanteile."

Goretzka kommt nach der Pause

Die Münchner, die direkt aus dem Trainingslager am Tegernsee anreisten, spielten erstmals mit den WM-Frustrierten um Kapitän Manuel Neuer, Mats Hummels, Thomas Müller oder Robert Lewandowski. Die Nationalspieler waren erst vor zehn Tagen ins Training eingestiegen.

Leon Goretzka, der ablösefrei von Schalke 04 kam, feierte nach der Pause seinen Einstand und machte mit einigen vielversprechende Szenen für sich Werbung. Beinahe hätte der 23-Jährige sein Debüt für die Bayern sogar mit einem Tor gekrönt: Zunächst landete sein satter Abschluss jedoch nur am Außennetz, wenig später traf er freistehend fünf Meter vor dem Tor den Ball nicht richtig.

Für die Münchner war es in der Vorbereitung auf den Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim am 24. August der vierte Test gegen einen Hochkaräter nach den Spielen gegen Paris Saint-Germain (3:1) sowie gegen Juventus (0:2) und Manchester City (2:3). Direkt nach der Partie gegen United ging es zurück nach Rottach-Egern, wo die Bayern noch bis Donnerstag bleiben.

Bayern noch ohne James

Die Bayern, bei denen James angeschlagen fehlte, waren beim ersten Heimauftritt in dieser Saison gegen die harmlosen Engländer durchweg tonangebend. In der Spitze fehlte bei einigen Möglichkeiten des auffälligen Serge Gnabry, Thiago, Goretzka oder Niklas Süle oft aber noch die Durchschlagskraft oder Präzision.

75.000 Zuschauer sahen aber einige gute Ansätze und das Tor von Martinez nach Ecke von Thiago.

Premiere gegen United: Das ist die neue Allianz Arena

Beim Spiel gegen Manchester in der neu gestalteten Allianz Arena war Arturo Vidal erstmals nicht dabei. Der Wechsel des Chilenen zum FC Barcelona war am Freitag fixiert worden. Auch Jerome Boateng, der zur Halbzeit eingewechselt wurde, wird weiter als Abgang gehandelt.

Der Innenverteidiger wird mit Manchester United und mit PSG in Verbindung gebracht.

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