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Friedhelm Funkel steckt mit Aufsteiger Fortuna Düsseldorf im Abstiegskampf
Friedhelm Funkel steckt mit Aufsteiger Fortuna Düsseldorf im Abstiegskampf © Getty Images
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Das Handspiel von Kaan Ayhan bei der Niederlage von Fortuna Düsseldorf in Gladbach sorgt für Diskussionen. Friedhelm Funkel kritisiert die Handspiel-Regel.

Trainer Friedhelm Funkel hat nach der Niederlage von Fortuna Düsseldorf bei Borussia Mönchengladbach am Sonntag (0:3) wenig Verständnis für den Handelfmeter, den Thorgan Hazard kurz nach der Pause zum 1:0 verwandelte.

Kaan Ayhan hatte den Ball aus kurzer Distanz an den angelehnten Arm bekommen. "Den kann man einfach nicht geben", sagte der 64-Jährige nach dem dritten umstrittenen Handelfmeter gegen seine Mannschaft in Folge.

Die vor Saisonbeginn durchgeführte Schulung der Vereine sei im Prinzip überflüssig. "Die wissen ja selber nicht, was sie erzählen. Es gibt keine einheitliche Auslegung mehr, und das ist das Fatale. Früher wusstest du ganz genau: Nur wenn du mit der Hand zum Ball gehst, gibt es Elfmeter. Das hat sich sehr zum Negativen verändert", sagte Funkel.

Funkel froh über Ruhe bei der Fortuna

Dennoch weiß Funkel nach der sechsten Niederlage in Folge die Ruhe beim Aufsteiger zu schätzen. "Diese Ruhe ist da, absolut. Der Verein hat letzte Woche gesagt, dass er Mannschaft und Trainerteam das Vertrauen gibt. Da gehe ich auch weiter von aus", sagte Funkel nach der Pleite im Niederrhein-Derby.

Düsseldorf hat nach zehn Spieltagen nur fünf Punkte auf dem Konto, für die Fortuna ist es der schlechteste Saisonstart ihrer Bundesliga-Geschichte. Der Vorstandvorsitzende Robert Schäfer hatte Funkel schon vor der Begegnung auch für den Fall eines weiteren Rückschlags eine Jobgarantie ausgestellt.

Funkel weiß aber auch um den Ernst der Lage. "Ein Erfolgserlebnis ist dringend notwendig. Leider können wir nicht zaubern, sonst würden wir sofort einen Zaubertrick anwenden, damit die Bälle reingehen", sagte Funkel nach der Derby-Niederlage: "Wir können nur weiter arbeiten und daran glauben. Das sind auch keine Durchhalteparolen. Es gibt keine Alternative dazu."

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