Rache an Real? James wird deutlich
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James Rodriguez fiebert dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Real Madrid entgegen. An eine Rache an Zinedine Zidane denkt der Star des FC Bayern nicht.

Im prestigeträchtigen Champions-League-Halbfinale zwischen dem FC Bayern und Real Madrid richten sich alle Blicke auf James Rodriguez.

Der kolumbianische Mittelfeld-Star spielte von 2014 bis 2017 bei den Königlichen, ehe er nach München wechselte. Grund dafür waren seine mangelnden Einsatzzeiten unter Trainer Zinedine Zidane. 

Folgt nun eine persönliche Revanche an dem Franzosen? "Daran denke ich überhaupt nicht", stellte James in einem Interview mit der spanischen Sportzeitung AS und der Münchner TZ klar.

"Ich will meinen Mitspielern nur mit meinen Qualitäten helfen und meinen Teil dazu beitragen, dass wir nach Kiew reisen können. Wir wollen ins Finale einziehen und dementsprechend werden wir gegen Real Madrid auftreten. Der Rest ist egal."

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Das Wiedersehen mit seinen ehemaligen Kollegen und die Rückkehr ins Santiago Bernabeu seien dennoch "etwas Besonderes. Ich habe dort drei Jahre gespielt, war glücklich und habe vor allem Freunde und gute Erinnerungen hinterlassen. Ich freue mich sehr", betonte der 26-Jährige.

"Madrid besteht nicht nur aus Cristiano"

Als langjähriger Profi der Madrilenen weiß James um deren Stärken. Bayern müsse sich aber "nicht verstecken. Auch dieser Klub hat seine Geschichte und mehr als einmal unter Beweis gestellt, dass er mit Madrid auf Augenhöhe sein kann."

Seine Kollegen warnt er davor, sich ausschließlich auf Weltfußballer Cristiano Ronaldo zu konzentrieren: "Er ist eine Tormaschine und immer zur Stelle. Madrid besteht aber nicht nur aus Cristiano. Sie haben praktisch auf jeder Position Top-Spieler."

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Bayern empfängt Real zunächst am 25. April in der Allianz Arena. Sechs Tage später kommt es im Bernabeu-Stadion zum Rückspiel. 

"Wichtig ist, dass wir uns gut vorbereiten. Wir müssen körperlich voll auf der Höhe sein", so James.

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