Zwischen Genie und Buhmann: Özils Weg beim DFB
teilenE-MailKommentare

Die Debatte um Mesut Özil und den DFB lässt auch seine Familie nicht kalt. Jetzt äußert Özils Vater Mustafa sein Bedauern über den Rücktritt seines Sohnes.

Die Krise um Mesut Özil und dessen Abrechnung mit dem DFB lässt auch seine Familie nicht kalt. Nachdem Özil von seiner Freundin Amine Gülse Unterstützung bekommen hatte, äußert sich nun auch sein Vater.

Mustafa Özil bedauert die Art und Weise des Rücktritts seines Sohnes Mesut aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Ich bin sehr traurig, dass seine große Karriere in der Nationalmannschaft so zu Ende geht. Das ist unwürdig", sagte Özil der Bild-Zeitung.

Papa Özil: Mesut ist zu verletzt

Sein Sohn sei "einfach zu verletzt wegen der Anfeindungen, zu gekränkt", fügte er erklärend hinzu. Mustafa Özil war über Jahre die wichtigste Bezugsperson für seinen Sohn und auch dessen Karriere-Berater. Nach der beruflichen wie privaten Trennung im Herbst 2013 haben beide inzwischen wieder sporadisch Kontakt. Özils Vater hatte seinem Sohn bereits Anfang Juli zum Rücktritt aus der Nationalmannschaft geraten.

Zuletzt hatte sich auch Schalke-Trainer Norbert Elgert, der Özil in der Jugend zu den Knappen geholt hatte, zu dem Fall geäußert. Er sicherte dem Arsenal-Star seine "seelische Rückendeckung" zu. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, dessen Foto mit Özil die Krise auslöste, lobte Özil für seinen Rücktritt. Er habe mit dem 29-Jährigen telefoniert und "küsse ihm die Augen."

---

Lesen Sie auch:

- Rummenigge: Hoeneß mochte Özil nie so gerne

- Erdogan-Foto hängt jetzt in der Mesut-Özil-Straße

Nächste Artikel
previous article imagenext article image