Kampl: "Wir haben versagt!" - Frust pur bei Leipzig
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Marseille - Die Spieler von RB Leipzig hadern nach dem Aus mit den frühen Gegentoren. Trainer Ralph Hasenhüttl verbleibt mit dem Positiven. Europa-League-Stimmen.

Der Traum ist ausgeträumt: Für RB Leipzig ist im Viertelfinale der UEFA Europa League Endstation.

Nach der 2:5-Pleite bei Olympique Marseille haderte der Bundesligist mit den frühen Gegentoren. Trainer Ralph Hasenhüttl warf seinen Spielern vor, es Marseille "viel zu häufig viel zu einfach" gemacht zu haben. Er zog aber auch positive Lehren aus der Niederlage.

Dieses Sensationstor zerstört Leipzigs Träume

Die Europa-League-Stimmen von SPORT1, Sky und aus der Mixed Zone im Überblick: 

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Wir haben bereits in den ersten zehn Minuten den kompletten Vorsprung wieder hergegeben. Da muss man schon schlucken, wenn man eine so gute Ausgangsposition so leichtfertig aus der Hand gibt. Auch wenn wir versucht haben, den Kampf anzunehmen, haben wir es Marseille heute viel zu häufig viel zu einfach gemacht. Dennoch waren es sehr interessante erste internationale Spiele für uns, aus denen wir viel mitnehmen und lernen können."

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Kevin Kampl (RB Leipzig): "Wenn dir nach dem Anpfiff alles so in die Karten spielt, darfst du nicht innerhalb von fünf, sechs Minuten zwei Gegentore kassieren. So baust du einen Gegner auf, der eigentlich schon am Boden liegt. Wir hätten das viel schlauer machen müssen. Jetzt ist uns das Halbfinale flöten gegangen. Das ist extrem bitter."

Luiz Gustavo (Olympique Marseille): "Das war mehr als verdient. Wir waren noch am Leben und haben heute wieder alles gegeben. Ich gratuliere der ganzen Mannschaft. Jetzt schauen wir, wer kommt. Das Ziel ist das Finale."

Emil Forsberg (RB Leipzig): "Wir sind besser, als wir glauben. Wir müssen immer daran glauben, dass wir es schaffen können, wie wir es schon gezeigt haben. Das machen wir momentan nicht."

Peter Gulacsi (RB Leipzig): "Wir haben heute eine gute Chance gehabt, weiterzukommen. Was wir uns vor der Spiel vorgenommen haben, nämlich gut zu stehen und ein Tor zu schießen, hatten wir nach zwei Minuten erreicht und dann alles weggeworfen. Solche Fehler darf man international nicht machen."

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