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Philipp Weber lief zuletzt als Kapitän der deutschen Handball-Nationalmannschaft auf
Philipp Weber lief zuletzt als Kapitän der deutschen Handball-Nationalmannschaft auf © Imago
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Philipp Weber fühlt sich durch die Rolle als Gensheimer-Vertreter geehrt. Der Nationalspieler gesteht aber eine gesteigerte Nervosität durch das Kapitänsamt.

Mit 42 Länderspielen zählt Philipp Weber bereits zu den erfahrenen Kräften bei den deutschen Handballern, Routine sind die aktuellen Länderspiele für den Mittelmann aber keineswegs.

"Die Nervosität war doch vielleicht etwas größer als bei anderen Partien", berichtete der Spielmacher nach dem 26:24 (15:15) in Bosnien und Herzegowina, wo der Noch-Leipziger am Donnerstag als Kapitän auflaufen war. (Hier zum Spielplan der EM-Qualifikation)

Weil Uwe Gensheimer der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) derzeit verletzungsbedingt nicht zur Verfügung steht, musste Bundestrainer Alfred Gislason einen Stellvertreter für seinen etatmäßigen Kapitän suchen - und wurde bei Weber fündig.

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Kapitänsamt für Weber eine große Ehre

Der 28-Jährige bezeichnete das Ausführen des Amtes als "große Ehre", gleichwohl er sich an seine neue Rolle erst gewöhnen musste. (NEWS: Alles Wichtige zum Handball)

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"Ich musste mir Gedanken machen, die richtigen Worte vor dem Spiel zu finden und die Mannschaft nochmal richtig heiß zu machen. Das war bisher nicht so der Fall, sonst war ich mehr der Mitläufer", berichtete Weber in einer virtuellen Medienrunde am Freitag, sprach aber von einem "sehr, sehr schönen Gefühl". 

Auch beim Abschluss der EM-Qualifikation am Sonntag (ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) gegen Estland wird Weber, der zur neuen Saison zum SC Magdeburg wechselt, das DHB-Team wieder als Kapitän auf das Feld führen.

Weber denkt noch nicht an Platz bei Olympia

Sollte er die laufende Bundesliga-Saison ohne Verletzungen zu Ende bringen, gilt sein Platz im Kader für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) als sicher.

So weit will Weber aber noch nicht denken. "Gesetzt kann sich keiner fühlen, es kann noch so viel passieren in dieser Saison", sagte er mit Blick auf mögliche Verletzungen. "Sicher bin ich mir auf keinen Fall."

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