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SG Flensburg-Handewitt v Telekom Veszprem - VELUX EHF Champions League: Quarter Final First Leg
SG Flensburg-Handewitt v Telekom Veszprem - VELUX EHF Champions League: Quarter Final First Leg © Getty Images
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Beim Final Four in Köln spielen die vier besten Mannschaften Europas um den Titel in der Champions League. Veszprem will endlich seinen ersten Triumph erringen.

An diesem Wochenende suchen die vier besten Mannschaften Europas im Champions League Final Four wieder ihren König. Mit Telekom Veszprem (Ungarn), PGE Vive Kielce (Polen), FC Barcelona (Spanien) und RK Vardar (Nordmazedonien) sind diesmal vier Teams aus vier unterschiedlichen Ländern vertreten. Zum dritten Mal in Folge findet das Final Four ohne deutsche Beteiligung statt.

Die Halbfinale werden am Samstag gespielt, am Sonntag stehen das Spiel um Platz 3 und das Finale auf dem Programm. Den Auftakt zum diesjährigen Final Four machen Veszprem und Kielce. (Handball Champions League Final Four, Halbfinale 1: Telekom Veszprem - PGE Vive Kielce, ab 15.15 Uhr im SPORT1-Liveticker) Direkt im Anschluss suchen Barcelona und Vardar den zweiten Finalisten. (Handball Champions League Final Four, 2. Halbfinale: FC Barcelona - RK Vardar, ab 18.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Veszprem will den Premierentitel

Seit der Einführung des Final-Four-Formats nahm Veszprem bereits vier Mal an dem Endturnier teil. Zwei Mal gelang sogar der Sprung ins Finale. Der große Coup ist dem Team aus Ungarn aber noch nicht geglückt. Daher ist der ungarische Rekordmeister auch besonders motiviert, sich endlich Europas Krone aufzusetzen.

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Das bekam im Viertelfinale bereits der deutschte Meister SG Flensburg-Handewitt zu spüren. Mit zwei Siegen und einem Gesamtscore von 57:47 überrollte Veszprem die Norddeutschen regelrecht.

Allerdings bekommt man es mit einem richtig schweren Brocken zu tun. Im Viertelfinale schaltete Gegner Kielce niemand Geringeres als die Startruppe von Paris Saint-Germain aus. Vor allem der 34:24-Hinspielerfolg in heimischer Halle war eine wahre Demonstration der Stärke. Allerdings hat das Rückspiel auch gezeigt, dass das Team aus Polen verwundbar ist.

Nur zwei Tore fehlte dem Team um Uwe Gensheimer zum Weiterkommen. Mit 35:26 schrammte man im Stade Pierre de Coubertin nur ganz knapp an der Sensation vorbei.

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Ähnlich wie im Fußball ist der FC Barcelona auch im Handball ein echtes Schwergewicht. Bereits im Europapokal der Landesmeister konnte man sich einmal (1991) in die Siegerliste eintragen, bevor man dann in der Champions-League-Ära mit acht Erfolgen zum Rekordtitelträger avancierte. (Service: Spielplan der Handball-Champions-League im SPORT1-Datencenter)

Letzte Saison scheiterte der spanische Traditionsverein allerdings schon im Viertelfinale am späteren Titelträger Montpellier HB. Diese Scharte will man in diesem Jahr wieder auswetzen und sich endlich zum zehnten Mal die europäische Handballkrone sichern.

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Gegen die Nordmazedonier von RK Vardar gehen die Spanier auch als Favorit ins Rennen. Jedoch sollte man den Champions League-Sieger von 2017 nicht unterschätzen. Zwar hatte man mit PPD Zagreb (Kroatien) und Pick Szeged (Ungarn) nicht die prominentesten Gegner, aber dieser Aufgaben entledigte sich das Team aus Skopje souverän.

So können Sie das Champions League Final Four LIVE verfolgen:

TV: Sky
Livestream: SkyGo
Liveticker: SPORT1.de & SPORT1 App

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