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Silvio Heinevetter hielt gegen Tschechien 41 Prozent der Bälle
Silvio Heinevetter hielt gegen Tschechien 41 Prozent der Bälle © Getty Images
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Silvio Heinevetter wehrt sich gegen Kritik am DHB-Team. Die Spieler und der Trainer würden eine Mannschaft bilden und es gebe keine Alleingänge.

Nationaltorhüter Silvio Heinevetter hat sich mit emotionalen Worten gegen die Kritik an den deutschen Handballern in den vergangenen Tagen positioniert.

"Mir geht das tierisch auf den Zeiger. Von wegen wir entscheiden alles alleine und lassen den Trainer außen vor. So ein Schwachsinn", sagte Heinevetter dem SID nach dem 22:19 (9:10) der deutschen Mannschaft zum EM-Hauptrundenauftakt gegen Tschechien.

"Wir sind hier nicht als Einzelspieler hergereist sondern als Mannschaft. Und da gehört der Trainer genauso mit dazu", so der Keeper von den Füchsen Berlin weiter: "So einen Mist will ich nicht mehr hören. Lasst uns mal wieder als Einheit zusammenstehen."

Zuvor hatte sich Abwehrchef Hendrik Pekeler im Vorrunden-Drama gegen Slowenien bewusst über die Vorgaben des Trainers hinweggesetzt.

"Ich habe mit Bam-Bam (Patrick Wiencek, Anm. d. Red) abgesprochen, dass wir kompakt bleiben. Das wollte Christian anders haben in der ersten Halbzeit", wird Pekeler vom Spiegel zitiert: "Ich glaube, das hat uns den Erfolg gebracht."

Heinevetter war mit 41 Prozent gehaltener Bälle überragender Akteur im Team von Bundestrainer Christian Prokop beim mühevollen Erfolg gegen die Tschechen.

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