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Robert Lewandowski landete bei der Ballon-d'Or-Wahl nur auf Platz 16 © Getty Images
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Bayerns Stürmer Robert Lewandowski hatte über den Ballon d' gehöhnt. Immerhin erhielt er drei Stimmen - eine aus der Mongolei. Es gab auch andere kuriose Entscheidungen.

Cristiano Ronaldo hat den Ballon d'Or mit großem Abstand gewonnen. Bei der Wahl gewann der Superstar von Real Madrid mit 745 Punkten. Damit hatte der Portugiese mehr als doppelt so viele Punkte wie der Zweitplatzierte Lionel Messi.

Erstmals seit 2009 trug die französische Sportzeitung France Football die Wahl wieder in Alleinregie aus. Der Weltverband FIFA veranstaltet künftig wieder seine eigene Wahl zum besten Fußballer der Welt.

Damit gab es dieses Jahr beim Ballon d'Or einen neuen Modus: 173 Journalisten aus 173 verschiedenen Ländern durften die für sie drei besten Fußballer wählen. Der Erstplatzierte erhielt fünf Punkte, der Zweite drei Punkte und für Platz drei gab es noch einen Punkt.

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Namibia wählt Pepe

France Football veröffentlichte nach der Wahl die Stimmabgaben der einzelnen Nationen – und dabei gab es einige Kuriositäten.

Bayern-Stürmer Robert Lewandowski etwa landete auf Platz 16. Mit insgesamt nur drei Punkten. Der Pole wurde in seinem Heimatland und Slowenien auf Platz drei gewählt - und in der Mongolei.

Für Namibias Wahlmann sind nicht etwa Ronaldo, Messi oder Antoine Griezmann die besten Fußballer der Welt. Journalist Sheefeni Nikodemus von der Zeitung The Namibian setzte Verteidiger Pepe von Real Madrid auf Platz eins.

Einzige Kroos-Stimme aus Deutschland

Auf der Pazifik-Insel Vanuatu hält man dagegen Jamie Vardy für den Besten. Journalist Raymond Nasse von der Vanuatu Daily Post wählte den englischen Torschützenkönig noch vor Ronaldo und Messi.

Eine ungewöhnliche Wahl traf auch San Marino: Elia Gorini von San Marino RTV entschied sich für Torwart-Routinier Gianluigi Buffon als Nummer eins. Er wählte den 38-Jährigen von Juventus vor Cristiano Ronaldo und Gareth Bale.

Als einziger deutscher Fußballer erhielt Toni Kroos einen Punkt und landete damit auf dem geteilten 17. Rang. Seine einzige Stimme erhielt er aus Deutschland von kicker-Redakteur Karl-Heinz Wild.

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