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Kevin-Prince Boateng ist der Transfer-Flop des letzten Winters in Barcelona. Der ehemalige Vizepräsident des FC Barcelona Jordi Mestre erklärt die Hintergründe.

Der Wechsel von Kevin-Prince Boateng zum FC Barcelona war bei den Katalanen der große Transfer-Flop im letzten Winter.

Vor allem der ehemalige Vizepräsident des FC Barcelona Jordi Mestre wurde für den Wechsel scharf kritisiert. Jetzt hat sich Mestre verteidigt und erklärt, wie es überhaupt zu dem Boateng-Transfer gekommen ist.

Mestre als Zielscheibe der Kritik

Er wisse, dass "die Unterschriften von Boateng und Murillo (Jeison Murillo Anm. d. Red.) im Winter" stark kritisiert worden - erklärt aber, dass die Botschaft des Vereins immer war "es gibt kein Geld."

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Boateng, der Anfang 2019 vom italienischen Klub US Sassuolo zum FC Barcelona wechselte, verließ Spanien nach nur einem halben Jahr. 

Der Wintertransfer kam in dieser Zeit gerade einmal auf vier Pflichtspieleinsätze. Eine ernüchternde Bilanz - sowohl für Boateng selber als auch für Barcelona.

Morata als Option für Boateng

Zusätzlich kam im Nachhinein verstärkt die Frage auf, warum er nicht Álvaro Morata statt Boateng ins Team geholt habe.

Morata sei eine Option gewesen, aber "nach Ansicht der Profis hätte das Holen von Morata einen möglichen Konflikt in der Umkleide auslösen können. Er hätte spielen wollen und nicht als Auswechselspieler fungieren wollen."

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Anders als Boateng, der sich vor dem Wechsel schon mehr als glücklich über die Reservisten-Rolle zeigte.

"Ich weiß, dass ich nicht als Stammspieler verpflichtet wurde", sagte er damals. "Ich bin hier, um meine Erfahrung einzubringen, zu helfen und Messi zuzuschauen."

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Außerdem verwies Mestre auf die Verpfllichtung von Star-Torhüter Marc-André ter Stegen. Damals hätte man auch gewollt, dass Barcelona Thibaut Courtois ins Tor holt - stattdessen kam ter Stegen auf Anraten von Andoni Zubizarreta.

Bei dieser Entscheidung hatte man sich für den richtigen Spieler entschieden.

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