Mega-Deal fix! Tuchel wird PSG-Coach
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München - Es ist offiziell: Thomas Tuchel ist neuer Trainer bei Paris Saint-Germain. Der frühere BVB-Coach soll Neymar, Julian Draxler und Co. an Europas Spitze führen.

Seit längerem wurde berichtet, dass der Deal perfekt ist, nun ist es offiziell: Thomas Tuchel ist neuer Trainer bei Paris Saint-Germain. Dies bestätigte der französische Meister am Montag.

Der frühere Trainer von Borussia Dortmund übernimmt die Nachfolge von Unai Emery, der gehen musste, nachdem PSG in der Champions League nicht über das Achtelfinale hinausgekommen war. Tuchel unterschreibt einen Zweijahresvertrag und geht die Aufgabe "mit großer Freude, Stolz und Ehrgeiz" an. "Ich kann es kaum erwarten, mit all diesen großartigen Spielern zusammenzuarbeiten", sagte Tuchel: "Sie gehören zu den Besten der Welt."

Tuchel mit großer Vorfreude auf Paris

Es gebe ein "außergewöhnliches Potenzial" im Klub, so der neue Coach, der sich auch auf das Stadion freut. Der Parc des Princes sei "ein legendäres europäisches Fußballstadion mit einer fantastischen Atmosphäre". Der 44-Jährige spricht von der "aufregendsten Aufgabe im Fußball".

Tuchel hatte zwischen 2015 und 2017 den BVB trainiert und war schließlich nach diversen Unstimmigkeiten mit Mannschaft und Klubführung entlassen worden, obwohl er Dortmund am Ende zum Gewinn des DFB-Pokals geführt hatte.

"Ich bin sehr glücklich, Thomas Tuchel als neuen Trainer von Paris Saint-Germain willkommen zu heißen", so Präsident Nasser Al-Khelaifi.

Al-Khelaifi lobt Tuchel

"Thomas ist einer der besten und wettbewerbsfähigsten europäischen Trainer der letzten Jahre", lobte Al-Khelaifi seinen neuen Coach: "Sein Wettbewerbsgeist, seine Vorliebe für offensiven Fußball und sein starker Charakter entsprechen dem, was wir schon immer für Paris wollten." Angeblich hatte der Emir von Katar sich persönlich für Tuchels Verpflichtung eingesetzt.

Für Tuchel ist PSG der dritte Cheftrainer-Job einer ersten Mannschaft nach dem FSV Mainz 05 (2009-14) und Dortmund. Es wird mit Spannung erwartet, wie er nun mit Neymar, Kylian Mbappe und Co. zurechtkommt - und wie sich Tuchels Dienstantritt auf die Karrieren der deutschen PSG-Profis Julian Draxler und Kevin Trapp auswirkt.

Treffen mit Neymar

Mit Neymar hatte sich Tuchel nach Informationen der Süddeutschen Zeitung am Sonntag schon in Paris zu einem längeren Gespräch getroffen. "Ich bin zu 2000 Prozent sicher, dass Neymar bleibt", hatte Khelaifi der französischen Nachrichtenagentur AFP zuletzt gesagt.

Lange galt er als Kandidat als Nachfolger von Jupp Heynckes bei Bayern München, weil der Rekordmeister aber zu lange zögerte, gab Tuchel schließlich Paris sein Wort. In München hatte man nach dem Wirbel in Dortmund offenbar Zweifel an der sozialen Kompetenz des Fußballlehrers, vor allem Präsident Uli Hoeneß soll skeptisch gewesen sein.

Fachlich genießt Tuchel international einen hervorragenden Ruf. Mit Pep Guardiola traf sich Tuchel zu gemeinsamen Bundesliga-Zeiten abends in Restaurants und diskutierte über taktische Inhalte.

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