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Julian Draxler ist nach einer Verletzungspause wieder fit, in der PSG-Hierarchie aber abgestürzt. Was ihn trotzdem in Paris hält, ist nicht nur der Klub.

Obwohl Paris Saint-Germain einen sehr guten Saisonstart hingelegt hat und mit 27 Punkten nach elf Spielen von der Tabellenspitze grüßt, befinden sich mehrere Spieler in einer schwierigen Phase.

Während Superstars wie Kylian Mbappé, Angel Di Maria oder Mauro Icardi übers Wasser zu gehen scheinen, sieht es für einige andere weniger rosig aus.

Neben Thilo Kehrer, Layvin Kurzawa oder Edinson Cavani gehört der deutsche Nationalspieler Julian Draxler derzeit zu den Verlierern beim amtierenden französischen Meister.

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Von der Stammkraft zum Ersatzspieler

In vier Monaten hat sich der Mittelfeldspieler vom Stammspieler, mit den meisten Einsätzen in der vergangenen Saison (46 Spiele), zum Ersatzspieler entwickelt.

Die Situation ist weitgehend mit der Verletzung des Weltmeisters von 2014 verbunden, aber nicht nur.

Aufgrund der Fußverletzung stand der Ex-Schalker lediglich in den ersten zwei Saisonpartien auf dem Rasen, musste anschließend allerdings rund eineinhalb Monate pausieren.

Vergangenen Sonntag durfte sich der 26-Jährige gegen Olympique Marseille (4:0) dann wieder über eine Kader-Berufung freuen. Eingesetzt wurde er jedoch nicht.

Obwohl er in der Mannschaft ein gutes Ansehen genießt und als ein guter Kamerad, der sich vor allem mit der jungen Generation (Kimpembe, Mbappé, Verratti, Kehrer) gut versteht, sieht es beim Kampf um die Stammplätze etwas anders aus. 

Draxler in der Hierarchie abgestürzt

Draxler ist in der Hierarchie abgestürzt, seine Mitspieler haben ihn während seiner Abwesenheit überholt. 

Auch wenn Coach Thomas Tuchel gegen das Wort "Hierarchie" allergisch ist, es ist Fakt, dass Stars wie Mbappé, Di Maria und auch Eric Maxim Choupo-Moting nun eindeutig den Vorzug auf den Flügelpositionen erhalten.

Auch im zentralen Mittelfeld muss sich Draxler aktuell nur hinter Idrissa Gueye, Marco Verratti, Ander Herrera und auch Pablo Sarabien anstellen.

Aus vereinsinterner Quelle wird Draxler trotz allem als "enthusiastisch" und "hyper positiv" beschrieben. 

Ob er beim Spiel in Dijon am Freitag (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) die ersten Spielminuten seit dem 18. August sammeln kann, ist noch fraglich.

Mögliche Vertragsverlängerung

Es wird ein langer Weg werden, um an seine alten Leistungen anzuknüpfen und den Stammplatz zurück zu erobern. Trotzdem zieht es Draxler, der bis Juni 2021 unter Vertrag steht, nicht in Erwägung, PSG zu verlassen.

In diesem Sommer standen ihm viele Türe offen, aber er blieb. Laut Le Parisien möchte der 26-Jährige sein bis 2021 datiertes Arbeitspapier sogar ausdehnen.

Er sei glücklich in Paris, betonte Draxlers Entourage. Gespräche mit dem Klub über eine mögliche Vertragsverlängerung haben allerdings noch nicht stattgefunden.

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