Nach Comeback-Sieg: Mourinho ätzt gegen Medien
teilenE-MailKommentare

Jose Mourinho erklärt, dass er Trainer von Manchester United bleiben dürfe. Entlassungsgerüchte hätte er sonst fast geglaubt. Zinedine Zidane soll sich der Klub dennoch in Reserve halten.

Jose Mourinho muss vorerst nicht mehr um seinen Job bangen.

Der Trainer von Manchester United bestätigte nach dem 3:2-Erfolg gegen Newcastle United, dass er vonseiten eines Vorstandsmitglieds, das nicht namentlich genannt wurde, vor Spielbeginn eine SMS erhalten habe. In der wurde ihm unabhängig vom Resultat gegen Newcastle das Vertrauen ausgesprochen.

Das wilde United-Comeback im Video - rettet es Mourinho?

Wenn er diese SMS mit dem Hinweis, nicht den Zeitungen Glauben zu schenken, nicht erhalten hätte, "wäre ich wahrscheinlich auch überzeugt gewesen", dass er entlassen werde. Vor dem Spiel hatte es Medienberichte gegeben, wonach die Trennung vom Portugiesen beschlossene Sache gewesen sei.

ANZEIGE: Jetzt Fanartikel der internationalen Teams sichern - hier geht es zum Shop

United hält Zidane offenbar dennoch in Reserve

Wie der englische Mirror berichtet, soll die Führungsetage Erfolgscoach Zinedine Zidane nichtsdestotrotz darum gebeten haben, sich keine Angebote anderer Klubs anzuhören. 

Der Franzose gönnt sich seit seinem Rücktritt bei Real Madrid eine Pause und im Falle einer Mourinho-Entlassung heißester Kandidat auf die Nachfolge des "Special One".

Comeback-Sieg gegen Newcastle

Der hatte nach dem starken Comeback seiner Mannschaft mal wieder eine Spitze für seine Kritiker parat.

Auf die Frage, ob der Sieg die Spekulationen um seine drohende Entlassung beenden würde, entgegnete er: "Das glaube ich nicht. Wenn es morgen in London regnet, ist es meine Schuld. Wenn bei den Brexit-Verhandlungen etwas schiefläuft, ist es auch meine Schuld."

Während des Spiels hatte es schlecht für Mourinho ausgesehen: Nach zehn Minuten lagen die "Red Devils" mit 0:2 in Rückstand, durch ein Last-Minute-Tor von Alexis Sanchez (90.) gelang doch noch der Sieg.

In den letzten Monaten hatte Mourinho immer mehr Fans und Verantwortliche des Klubs gegen sich aufgebracht. Zuletzt überraschte der 55-Jährige am Freitagmorgen, als er die Medienvertreter bereits um 8.30 zur Pressekonferenz bat, diese dann aber bereits nach drei Minuten wieder verließ.

Nach der Länderspielpause ist ManUnited beim FC Chelsea zu Gast.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image