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Arsenal-Star Mesut Özil gerät in London in einen Raubüberfall. Teamkamerad Sead Kolasinac schlägt die Angreifer in die Flucht.

Dramatische Szenen um Ex-Nationalspieler Mesut Özil in London!

Bewaffnete Unbekannte versuchten am Donnerstagnachmittag den Arsenal-Star und seinen Teamkollegen Sead Kolasinac zu überfallen. Beide saßen in Özils Geländewagen, als sich der Vorfall ereignete. Laut einem Bericht der Daily Mail näherten sich die Angreifer auf einem Motorroller.

Kolasinac greift beherzt ein

Aufgrund des beherzten Eingreifens von Kolasinac misslang der Überfall. Wie auf einem Überwachungsvideo zu erkennen ist, sprang Kolasinac aus dem Auto und schlug die Angreifer, von dem einer ein Messer in der Hand hielt, zunächst in die Flucht.

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Kolasinac ging anschließend zurück in Özils Wagen, in dem beide dann aber über eine Meile verfolgt wurden, ehe sie sich in das nahegelegene türkische Restaurant "Lykia" retteten.

Fotos zeigen Özil in Begleitung seiner Frau vor dem Lokal. Die dortigen Mitarbeiter eilten zur Hilfe und vertrieben die Übeltäter.

Ein Zeuge sagte der Daily Mail: "Özil sah total verängstigt aus, so wie jeder, der von Männern mit einem Messer gejagt wird. Er sah aus, als würde er um sein Leben rennen. Und ich glaube, das tat er auch."

Nach Angaben des Zeugen trugen die Täter alle Helme und waren in schwarz gekleidet. "Gott weiß, was passiert wäre, wenn sie ihn gekriegt hätten."

"Denke, uns geht's gut"

Einen Tag nach dem versuchten Raubüberfall wurden beide mit Nachrichten auf den Sozialen Netzwerken überschüttet. Vor allem Kolasinac wurde für sein Eingreifen bejubelt. (Die Netz-Reaktionen)

Auch der Spieler selbst meldete sich am Freitagmittag zu Wort. "Denke, uns geht's gut", schrieb Kolasinac unter ein Foto von sich uns Mesut Özil auf Instagram, begleitet von einem breit grinsenden Emoji.

Außerdem bedankte sich der Arsenal-Profi für die Nachrichten der Fans.

Täter noch nicht gefasst

Zuvor hatte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend laut Guardian Berichte über einen versuchten Raubüberfall mit Motorrädern gegen 17.00 Uhr Ortszeit bestätigt. Verdächtige seien bisher nicht festgenommen worden. 

Auch ein Sprecher Arsenals hatte den Überfall bestätigt und über die Gemütslage der beiden Fußballer unmittelbar nach der Attacke informiert: "Wir haben mit beiden Spielern gesprochen. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut."

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