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Im Nord-London-Derby muss Tottenham eine bittere Niederlage gegen Arsenal hinnehmen. Nach dem Spiel schimpft José Mourinho über einen "müden“ Schiedsrichter.

Gebrauchter Abend für die Tottenham Hotspurs!

Im Nord-London-Derby mussten die Spurs eine bittere 1:2 Niederlage gegen den Erzrivalen Arsenal London hinnehmen.

Tottenham war durch ein spektakuläres Rabona-Tor von Erik Lamera in Führung gegangen.

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Martin Odegaard erzielte allerdings kurz darauf den Ausgleich. Für den Siegtreffer sorgte schließlich Alexandre Lacazette, der für Pierre-Emerick Aubameyang in die Startelf gerutscht war. Der Ex-Dortmunder hatte sich aus "disziplinarischen Gründen“ auf der Bank wiedergefunden.

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Aufreger-Thema war nach dem Spiel aber ein anderes: Tottenham-Coach José Mourinho war so gar nicht zufrieden mit der Schiedsrichterleistung.

Mourinho: "Das wäre eine Beleidigung für einen Elfmeter"

Besonders der Elfmeterpfiff stieß bei "The Special One" auf großes Unverständnis.

"Ich möchte das nicht als einen Elfmeter bezeichnen, das wäre eine Beleidigung für einen Elfmeter", wütete der Star-Coach nach Abpfiff. 

(SERVICE: Ergebnisse und Spielplan Premier League).

Und nahm kurz darauf den Referee Michael Oliver ins Visier: "Die Spieler werden müde, die Trainer werden müde, vielleicht werden auch die Schiedsrichter müde. Meine Elfmeter-Bilanz unter Michael Oliver bei Chelsea, United und Tottenham ist mehr als unglücklich."

Was war passiert? In der 63. Minute hatte Davinson Sanchez in einem Duell links vom Elfmeterpunkt Lacazette zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter entschied umgehend auf Elfmeter. Für den Tottenham-Trainer eine Fehlentscheidung: "Das war ein Fehler von Oliver."

"Keine Intensität, kein Passspiel, keine Bewegung"

Mourinho zeigte sich aber auch mit der Leistung seiner Mannschaft unzufrieden: "Einige Spieler haben sich versteckt – keine Intensität, kein Passspiel und keine Bewegung. Wir waren schlecht, so einfach ist das."

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Seine Mannschaft sei in der ersten Hälfte komplett unterlegen gewesen, räumte Mourinho ein. Umso mehr ärgerte er sich, dass sein Team nach der Halbzeit trotz einer besseren Leistung durch den Elfmeterpfiff aus dem Tritt gebracht wurde.

"Die zweite Hälfte hatten wir unter Kontrolle. Wir haben das wiedergewonnen, was wir in der ersten Halbzeit verloren hatten. Wir haben Änderungen vorgenommen, das Spiel zu gewinnen, und dann kam der Elfmeter", fasste der 58 Jahre alte Trainer die Geschehnisse zusammen.

Nach der gelb-roten Karte für Lamela in der 76. Minute war für Tottenham die Hoffnung auf einen Punktgewinn dann endgültig dahin.

Die Niederlage bedeutet für Mourinho die neunte Ligapleite in dieser Saison – die zweitmeisten seiner Karriere innerhalb einer Spielzeit. (SERVICE: Tabelle der Premier League).

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