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Pep Guardiola und Manchester City planen den nächsten Großangriff. Der Titel in der Champions League soll endlich her. Es sollen neue Megastars kommen.

Direkt nach dem Abpfiff wirkte Pep Guardiola sehr gefasst. Es sah fast so aus, als würde er nach dem 0:1 gegen den FC Chelsea im Finale der Champions League bereits an seinen nächsten Anlauf auf der Jagd nach dem Henkelpott denken. 

Der Trainer will den Scheichs von Manchester City unbedingt den Triumph in der Königsklasse schenken. 

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Nun soll im Sommer der nächste Großangriff auf das große Ziel gestartet werden.

Guardiola will Kane und Grealish holen

Die Unterstützung der Klub-Bosse hat Guardiola dabei. 

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Khaldoon Al Mubarak, Vorstandsvorsitzender von Manchester City, kündigte bereits an. "Wir verlieren mit Sergio Agüero eine Legende. Das sind große Fußstapfen. Aber ich bin mir sicher, dass wir einen guten Nachfolger für ihn finden." (Agüero-Vater attackiert Guardiola)

In einer Ansprache am Ende der Saison habe Khaldoon gewarnt, sich nach der englischen Meisterschaft auf den Lorbeeren auszuruhen. Aus diesem Grund möchte der City-Boss offenbar erneut viel Geld investieren.

"Wir werden auf ein paar Schlüsselpositionen Qualität in den Kader bringen. Eines der Dinge, die ich über die Jahre gelernt habe, ist, dass man ständig neue Talente in die Mannschaft bringen muss. Auffrischen. Besonders, wenn man auf einem hohen Niveau ist, wenn man an der Spitze steht", wird Al Mubarak von der Sportsmail zitiert.

Wunschspieler von Guardiola sollen laut Daily Mail vor allem zwei England-Stars sein. 

Kane: Tottenham will 150 Millionen Pfund

Der Spanier will Harry Kane von Tottenham zu den Skyblues lotsen. Laut Sun ist Tottenhams Besitzer Daniel Levy aber erst bei mindestens 150 Millionen Pfund Ablöse für den Stürmer gesprächsbereit. 

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Und auch Guardiolas zweites große Ziel ist alles andere als billig. Jack Grealish von Aston Villa hat eine überragende Saison gespielt. Der Spielmacher soll laut ESPN ebenfalls rund 100 Millionen Pfund kosten. 

Aber wie will sich ManCity das zu Zeiten des Financial Fair Play leisten? Immerhin wurde wegen Verstößen gegen die Regeln bereits eine zweijährige Sperre in der Champions League ausgesprochen - auch wenn der Ausschluss wurde zurückgenommen wurde. 

Vorsichtiger ist der Scheich-Klub trotzdem geworden. 

So soll der Verkauf von bereits verliehenen Spielern das nötige Geld einbringen. 

Manchester City: Nmecha soll verkauft werden

Als sichere Einnahme haben die Citizens bereits 13 Millionen Pfund. Leeds United muss Jack Harrison nach dreijähriger Leihe für diese Summe verpflichten. 

Zudem haben sich weitere Leihspieler sehr gut entwickelt und sollen nun teuer abgegeben werden. 

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Pedro Porro ist während seiner einjährigen Leihe zu Sporting Lissabon zum spanischen Nationalspieler gereift und portugiesischen Meister geworden. Nun will Sporting den Spieler behalten. Laut Daily Mail steht eine Ablöse von rund 15 Millionen Pfund im Raum. 

Zudem hat sich Manchester City über die Auftritte von Lukas Nmecha bei der U21-EM sehr gefreut. Der Stürmer schoss Deutschland zum Titel und wurde Torschützenkönig des Turniers. Außerdem war er zuvor beim RSC Anderlecht klubintern bester Torschütze in der belgischen Liga. Nun kehrt er zurück zu den Engländern, aber wohl nur kurz. 

Nmecha soll für mindestens 15 Millionen Pfund verkauft werden. 

ManCity profitiert von Sancho-Transfer

Mittelfeldspieler Yangel Herrera, der Granada völlig überraschend in das Viertelfinale der Europa League führte, ist ein weiterer Verkaufskandidat. Er hat seinen Wert auf rund 20 Millionen Pfund gesteigert. Crystal Palace, Southampton und West Ham haben den 23-Jährigen beobachtet, ebenso wie Atlético Madrid, Valencia und Villarreal.

Zudem blickt ManCity gespannt auf die Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und Manchester United um die Ablöse für Jadon Sancho. 

Die Skyblues werden bei einem Wechsel des Ex-Jugendspielers mit 15 Prozent der Summe bedacht. 

Durch diese Verkäufe sollen mindestens 70 Millionen Pfund in die ohnehin vollen Kassen gespült werden. 

Und für Pep Guardiola öffnet sich die Tür zur nächsten Transfer-Großoffensive. 

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