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München - Der bei WrestleMania 35 gekrönte WWE-Champion Kofi Kingston hat einen neuen Feind: Kevin Owens wendet sich bei SmackDown Live brutal gegen ihn.

In der dritten WWE-Woche nach WrestleMania 35 sind die Festwochen für Kofi Kingston vorbei.

Die erste Ausgabe der TV-Show SmackDown Live nach dem "Superstar Shake-up" endete damit, dass ein vermeintlicher Freund den frisch gekürten WWE-Champion verriet und sich als Herausforderer für die kommende Großveranstaltung Money in the Bank abzeichnet.

Kingston traf im Hauptkampf auf Shinsuke Nakamura, in einem Kampf, bei dem der Titel nicht auf dem Spiel stand. Kingston stand kurz vor dem Sieg, als Nakamuras Partner Rusev ihn attackierte.

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Sein New-Day-Partner Xavier Woods kam ihm zu Hilfe, ebenso Kevin Owens, vergangene Woche zum "Ehrenmitglied" in Vertretung des verletzten Big E ernannt - dann jedoch wandte sich Owens gegen Kingston und legte einen Heel Turn, einen Wandel zum Bösewicht hin.

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Kevin Owens mit Heel Turn gegen Kofi Kingston

Der Kanadier streckte ihn mit einem Superkick nieder, pfefferte ihn gegen Ringabsperrung und Ringpfosten und beschimpfte ihn mit dem vorgehaltenen Titelgürtel.

Zum Abschluss wollte Owens Kingston seine für solche Fälle reservierte Brutalo-Aktion verpassen, die Powerbomb gegen die Kante des Rings. Woods kam Kingston aber zu Hilfe - und steckte das Manöver selbst ein.

Owens war im vergangenen Februar nach längerer Verletzungspause zu WWE zurückgekehrt. Eigentlich hatte WWE (in der Realität, nicht in der Storyline) ihn und nicht Kingston als WrestleMania-Herausforderer für den damals noch amtierenden WWE-Champion Daniel Bryan eingeplant.

Diese Planungen wurden wegen der Fan-Euphoriewelle um Kingston über den Haufen geworfen, Owens bekam seine Titelgelegenheit stattdessen vorher bei Fastlane gegen Bryan - und verlor einen Dreikampf, an dem auch Mustafa Ali teilnahm (und gepinnt wurde).

Es liegt nahe, dass WWE in den nun gestarteten Fehde darauf zurückkommt und Owens als verbittert über den auf seine Kosten gehenden Erfolg darstellen dürfte.

Die weiteren Highlights:

- Der prominenteste SmackDown-Neuzugang Roman Reigns musste sich einer Strafe dafür stellen, dass er seinen Wechsel vergangene Woche mit einem Superman Punch gegen WWE-Chef Vince McMahon gekrönt hatte.

Vinces Sohn Shane erwähnte diverse mögliche Bußen, die er verhängen könnte, schloss dann aber damit, dass er Reigns die schlimmste Strafe von allen zukommen lassen würde: Er würde ihn bekämpfen. Shane-O-Mac rief Reigns in den Ring, der sich nicht lange bitten ließ - und dann hinterrücks von Elias attackiert wurde. Zusammen mit dem Drifter übermannte Shane den "Big Dog" schließlich. Elias wird bei Money in the Bank Reigns' Gegner sein.

- Der von RAW zu SmackDown und wieder zurückgewechselte Andrade begegnete einmal mehr Intercontinental Champion Finn Balor, der diesmal mit dem Coup de Grace die Oberhand behielt.

- Die vergangene Woche von NXT zu SmackDown aufgestiegene Kairi Sane gewann ihr erstes Einzelmatch bei der Freitagsshow: Sie besiegte Peyton Royce von den IIconics mit ihrem spektakulären Finisher, dem Insane Elbow - und brachte sich und Partnerin Asuka damit für ein Titelmatch gegen die Tag-Team-Champions der Damen in Stellung.

- Ein geplantes Match zwischen Chad Gable und dem als weiteren Nachzugs-Transfer zu SmackDown gewechselten Jinder Mahal kam nicht zustande, weil Lars Sullivan beide Kontrahenten attackierte, ebenso wie Mahals Helfer Sunil und Samir und R-Truth, der sich für den Angriff gegen ihn vergangene Woche rächen wollte.

- In ihrer ersten Begegnung im Ring seit WrestleMania konfrontierte Charlotte Flair Becky Lynch mit dem Gedanken, dass sie sich nicht als wahrer Champion fühlen dürfte, ehe sie Flair nicht persönlich besiegt hätte - Lynch hatte bei WrestleMania in einem Dreikampf gegen Flair und Ronda Rousey die Damentitel von RAW und SmackDown gewonnen, indem sie Rousey pinnte. Die frisch gedraftete Bayley kam hinzu und befand, dass Flair nicht schon wieder ein Titelmatch verdienen würde, worauf Lynch beide aufforderte, das im Ring unter sich auszumachen.

Das Ergebnis: Flair pinnte Bayley nach einem Spear und verdiente sich damit eine Titelgelegenheit. Lynch erklärte, dass sie bei Money in the Bank nun sowohl ihren SmackDown-Gürtel (gegen Charlotte) als auch den von RAW (gegen Lacey Evans) aufs Spiel setzen würde.

Die Ergebnisse von WWE SmackDown Live:

Non Title Match: Finn Balor besiegt Andrade
Kairi Sane besiegt Peyton Royce
Charlotte Flair besiegt Bayley
Non Title Match: Kofi Kingston besiegt Shinsuke Nakamura durch Disqualifikation

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