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München - Der frühere WCW-Boss Eric Bischoff hat sich in seinem Job bei WWE SmackDown Live noch nicht kreativ eingeschaltet - und wird es offenbar auch nicht tun.

Die früheren Chefs der Konkurrenzligen WCW und ECW als neue starke Männer bei RAW und SmackDown - mit diesem Paukenschlag verblüffte WWE vor einigen Wochen die Wrestling-Welt.

Aber wie viel Veränderung bedeutet die Installation von Paul Heyman (RAW) und Eric Bischoff (SmackDown) als "Executive Directors" wirklich? Mittlerweile sind neue Hintergründe enthüllt, die die ganze Angelegenheit in ein anderes Licht rücken.

Wie der Wrestling Observer berichtet, wird der frühere WCW-Boss allem Anschein nach nicht kreativ tätig werden. Dies hätte das Autorenteam der dienstäglichen TV-Show mitgeteilt bekommen. Bischoff soll demnach eine organisatorische Rolle zukommen, er soll in Sachen SmackDown Ansprechpartner für andere Firmenzweige und für den Sender Fox werden, bei dem die Show ab Herbst in den USA laufen wird.

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Bischoff hätte seine Arbeit am Mittwoch aufgenommen und sei vorher weder bei RAW noch bei SmackDown zugegen gewesen. Mit den jüngsten Storylines - etwa die Verwandlung von Kevin Owens in einen an Stone Cold Steve Austin aus der Attitude Era erinnernden Publikumsliebling hat Bischoff also nichts zu tun.

Vince McMahon hat weiter das letzte Wort

Bei Paul Heyman liegt der Fall offensichtlich anders, dass RAW in den vergangenen Wochen verstärkt die Handschrift des früheren ECW-Bosses trug, war deutlich spürbar (Heyman ist in kreativer Hinsicht auch deutlich profilierter als Bischoff). Allerdings ist ebenso deutlich geworden, dass der allmächtige Firmenboss Vince McMahon weiter das Heft in der Hand hat.

Der gut vernetzte Observer vergleicht die neuen Positionen mit ähnlichen Jobs, die McMahons Vorstandskollege und Schwiegersohn Paul Levesque (Triple H) oder auch Brian James (Road Dogg) in der Vergangenheit schon hatten: Zwar hätten sie sichtbaren Einfluss auf das Produkt gehabt, aber McMahon hätte immer das letzte Wort behalten, so wohl auch diesmal.

James war bis kurz nach WrestleMania 35 in verantwortlicher Position bei SmackDown und warf danach hin, angeblich frustriert und ausgebrannt von McMahons Einmischungen.

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